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Komponenten | 18 Juni 2007

WACKER erweitert Polysilicium-Produktion in Burghausen

WACKER will seine Polysilicium-Produktion am Standort Burghausen um weitere 7.000 Tonnen pro Jahr auf dann 21.500 Jahrestonnen ausbauen. Zusammen mit den bereits laufenden Erweiterungsmaßnahmen wird dadurch die NennkapazitĂ€t von derzeit etwa 6.500 Tonnen Polysilicium pro Jahr mehr als verdreifacht.
Erstes Polysilicium aus der jetzt beschlossenen, so genannten „Ausbaustufe 8“ soll bereits gegen Ende 2009 zur VerfĂŒgung stehen. Die volle KapazitĂ€t der neuen Anlage wird voraussichtlich 2010 erreicht. WACKER hat fĂŒr diese Ausbaustufe Investitionen von rund 400 Mio. EUR vorgesehen. Durch die Anlage entstehen voraussichtlich etwa 200 neue ArbeitsplĂ€tze. Mit dieser Erweiterung trĂ€gt WACKER dem weltweit anhaltend steigenden Bedarf an polykristallinem Reinstsilicium Rechnung. Ausgelöst wird der Nachfrageschub vor allem von der Solarindustrie, die das Silicium fĂŒr die Herstellung von Solarzellen benötigt. WACKER sieht fĂŒr die nĂ€chsten Jahre ein weiteres Wachstum des Solarmarktes voraus. FĂŒr den Polysiliciumbedarf der Solarindustrie lĂ€sst dies zweistellige jĂ€hrliche Steigerungsraten erwarten. Auch fĂŒr die Elektronikindustrie rechnet das Unternehmen mit einem knapp zehnprozentig steigenden Polysiliciumbedarf. „Die jetzt beschlossene Erweiterung trĂ€gt der starken Nachfrage unserer Kunden Rechnung“, sagte Dr. Peter-Alexander Wacker, Vorsitzender des Vorstands der Wacker Chemie AG. „Wir sind derzeit der weltweit zweitgrĂ¶ĂŸte Hersteller von Polysilicium und wollen durch den verstĂ€rkten Ausbau unserer KapazitĂ€ten weiter zum MarktfĂŒhrer aufschließen. Wir sehen dies gleichzeitig als einen maßgeblichen Beitrag zum beschleunigten Wachstum der Solarindustrie“, so der Konzernchef. „Burghausen hat sich bei dieser KapazitĂ€tserweiterung aufgrund der dort vorhandenen hoch entwickelten Infrastruktur und der integrierten ProduktionskreislĂ€ufe als der betriebswirtschaftlich und technisch beste Standort erwiesen“, erklĂ€rte Ewald Schindlbeck, Leiter des GeschĂ€ftsbereichs WACKER POLYSILICON. „Gerade im Hinblick auf eine schnelle Fertigstellung der neuen Anlage bietet Burghausen hervorragende Voraussetzungen“, begrĂŒndete Schindlbeck die Standortentscheidung. Seit mehr als 50 Jahren produziert WACKER im oberbayerischen Burghausen hochreines polykristallines Silicium fĂŒr die Halbleiterindustrie. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Solarsilicium hat WACKER POLYSILICON seine Produktion Schritt fĂŒr Schritt ausgebaut und beliefert seit dem Jahr 2000 verstĂ€rkt auch die Photovoltaikindustrie.
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