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Komponenten | 18 Juni 2007

Preisverfall bei Speicher und Prozessoren

Die Semiconductor Industry Association (SIA) erwartet f├╝r den weltweiten Chip-Markt in 2007 einen Gesamtumsatz von 252 Milliarden US-Dollar. Urspr├╝nglich hatte der Verband f├╝r dieses Jahr mit einem Wachstum von rund 10 Prozent gerechnet, nun wurde die Prognose auf ein Wachstum von 1,8 Prozent reduziert.
"Trotz weiterhin deutlich steigender Verkaufszahlen dr├╝ckt der massive Preisverfall in den Bereichen DRAM, NAND und Mikroprozessoren auf das Umsatzwachstum", erkl├Ąrt George Scalise, Pr├Ąsident der SIA. Bereits im Dezember 2006 sah die SIA die ersten Vorboten einer Schw├Ąchephase im Chip-Markt. Und erst k├╝rzlich haben auch die Marktforscher Gartner und die Analysten der World Semiconductor Trade Statistics (WSTS) ihre Prognose f├╝r 2007 auf 2,5 Prozent bzw. 2,3 Prozent gesenkt. ├ťber die Ursache sind sich alle einig: trotz Absatzwachstum l├Ąsst sich der Preisverfall speziell bei Speicherchips kaum noch kompensieren. Allein im April 2007 seien die durchschnittlichen Preise f├╝r DRAM um rund 33 Prozent gegen├╝ber Dezember 2006 gefallen. Zudem seien immer noch hohe Lagerbest├Ąnde in der Industrie vorhanden, so dass f├╝r die n├Ąchste Zeit keine Besserung der Preissituation in Sicht sei. Der Preiskampf bei Mikroprozessoren soll laut SIA 2007 sogar zu einem R├╝ckgang der Ums├Ątze f├╝hren. "Die PC-Verk├Ąufe werden in diesem Jahr rund 255 Millionen St├╝ck erreichen und damit gut 10 Prozent zulegen", meint Scalise, "trotzdem erwarten wir auf Grund des harten Wettbewerbs unter den Prozessorherstellern einem Umsatzr├╝ckgang um 1,6 Prozent auf 32,6 Milliarden US-Dollar." F├╝r die kommenden drei Jahre erwartet der Verband aber wieder eine j├Ąhrliche Steigerung um rund 5,4 Prozent.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-2