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Komponenten | 28 April 2006

Nach vier Verlustquartalen erzielt Infineon wieder operativen Gewinn

PĂŒnktlich zur bevorstehenden Abspaltung der Speichersparte arbeitet der Chipkonzern Infineon zumindest operativ wieder mit Gewinn. Nach vier Verlustquartalen in Folge schrieb der Konzern im zweiten Quartal des GeschĂ€ftsjahres 2005/06 (30. September) vor Steuern und Zinsen entgegen den Erwartungen von Analysten schwarze Zahlen.
Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag im abgelaufenen Quartal bei 28 Millionen Euro nach einem Verlust von 122 Mio. Euro im vorhergehenden Quartal und einem Minus von 117 Millionen Euro im Vorjahr. Im zweiten Quartal stieg der Konzernumsatz auf 1,99 Milliarden Euro, somit im Vergleich zum Vorquartal um 19 Prozent und um 24 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. Unter dem Strich ergab sich fĂŒr Infineon aber ein Konzernfehlbetrag von 26 Millionen Euro nach einem Minus von 183 Millionen Euro im vorhergehenden Quartal. Auch die Speichersparte, die demnĂ€chst unter dem Namen Qimonda an die Börse gebracht werden soll, schaffte operativ einen Gewinn von 30 Millionen Euro. Hier wurden Erlöse in Höhe von 928 Millionen Euro erlöst und damit fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Ziebart sieht sich damit in seiner Strategie bestĂ€tigt. „Die Ergebnisse des zweiten Quartals zeigen dass sowohl das GeschĂ€ft mit Speicherprodukten als auch das LogikgeschĂ€ft gut aufgestellt sind, um zukĂŒnftig erfolgreich als separate Unternehmen zu agieren.“
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