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© bombardier (nur zu Illustrationszwecken) Markt | 30 Juni 2017

Bombardier baut 2'200 deutsche Stellen ab

Bei Bombardier Transportation GmbH sollen wegen einer Neuausrichtung und Sicherung von deutschen Standorten bis zu 2'200 ArbeitsplÀtze abgebaut werden.
Dabei sollen innerhalb der nĂ€chsten zwei bis drei Jahre Standorte in Deutschland fĂŒr die Entwicklung oder Produktion von Bahntechnologie spezialisiert werden. FĂŒnf deutsche Standorte sollen zu Kompetenzzentren mit globaler strategischer Bedeutung fĂŒr den Gesamtkonzern ausgebaut werden. Dazu zĂ€hlen die Standorte Bautzen, Hennigsdorf, Kassel, Mannheim und Siegen. Dem Standort Görlitz wird eine nachhaltige Entwicklungsperspektive eröffnet. FĂŒr den Standort Braunschweig und die Konzernzentrale sind inhaltlich keine Änderungen geplant. Diese Maßnahmen schließen bis 2020 einen schrittweisen Abbau von bis zu 2'200 BeschĂ€ftigten, darunter 700 Leiharbeitern, in Deutschland ein. Die Stellenreduktion wird sich ĂŒber alle Standorte in Deutschland verteilen, betreffen jedoch mehrheitlich die Standorte Görlitz und Hennigsdorf. 'Bei allen Maßnahmen sollen die Arbeitnehmerinteressen durch die Einigung auf einen Sozialplan angemessen berĂŒcksichtigt werden', heißt es in einer Pressemitteilung von Bombardier. Zeitnah sollen ein Interessenausgleich und Sozialplan beschlossen werden. Der Aufsichtsrat erwarte von der GeschĂ€ftsfĂŒhrung, dass bis 2019 betriebsbedingte KĂŒndigungen ausgeschlossen werden. Die Neuausrichtung der deutschen Standorte ist Teil der globalen Transformation von Bombardier, die im Oktober 2016 angekĂŒndigt wurde. „Es war wichtig, dass sich alle Beteiligten nach intensiven Verhandlungen auf die wesentlichen Eckpunkte fĂŒr die nachhaltige Ausrichtung unserer Standorte verstĂ€ndigen konnten“, so Wolfgang Tölsner, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Bombardier Transportation in Deutschland. „Es wurde heute einvernehmlich ein ĂŒberzeugendes inhaltliches Konzept akzeptiert, das die Weichen fĂŒr mehr Effizienz und WettbewerbsfĂ€higkeit von Bombardier in Deutschland stellt. Dieses Zukunftskonzept sieht Mittel in Höhe von bis zu 70 Millionen Euro vor, die wir bis 2019 in die deutschen Standorte investieren. Dabei bleiben alle deutschen Standorte erhalten.“
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-2