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© Airbus Markt | 19 Juni 2017

EK genehmigt Beihilfen für Airbus X6 Hubschrauber

Die EuropĂ€ische Kommission hat die deutsch-französischen Beihilfen in Höhe von EUR 377 Mio. fĂŒr die Entwicklung des schweren Hubschraubers Airbus X6 geprĂŒft und genehmigt.
„Die deutsch-französische Fördermaßnahme wird betrĂ€chtliche private Investitionen nach sich ziehen, sodass eine neue Generation innovativer schwerer Hubschrauber zur Marktreife gebracht wird, ohne dass der Wettbewerb ĂŒbermĂ€ĂŸig verfĂ€lscht wĂŒrde“, so die fĂŒr Wettbewerbspolitik zustĂ€ndige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. Laut einer Stellungnahme der Kommission sei die Entwicklung des Hubschraubers X6 so komplex, dass das Projekt mit hohen Risiken verbunden sei und der Investitionsbedarf die Finanzierungsmöglichkeiten von Airbus ĂŒbersteige. Deshalb werden fĂŒr die Entwicklung des Hubschraubers X6 sowohl Deutschland als auch Frankreich staatliche Beihilfen bereitstellen. Die Gesamtförderung belĂ€uft sich auf EUR 377 Mio., die ĂŒber einen Zeitraum von acht Jahren in Form rĂŒckzahlbarer VorschĂŒsse gewĂ€hrt werden (EUR 47,25 Mio. von Deutschland und EUR 330 Mio. von Frankreich). Airbus wird im Rahmen des Projekts Forschung, Entwicklung und Innovation betreiben, um den schweren Hightech-Zivilhubschrauber – einen zweimotorigen, spritsparenden Hubschrauber X6, mit einem grĂ¶ĂŸeren Aktionsradius als aktuelle Vergleichsmodelle – zu entwickeln. Der Hubschrauber soll den Zugang zu Plattformen auf hoher See erleichtern und fĂŒr RettungseinsĂ€tze und humanitĂ€re Maßnahmen geeignet sein. Das Vorhaben steht uneingeschrĂ€nkt mit den Zielen der Leitinitiative der Strategie Europa 2020 fĂŒr eine Innovationsunion im Einklang. Die Kommission hat festgestellt, dass:
  • die Förderung dieses Vorhabens weitere Investitionen in einem Markt mobilisieren wird, der in den kommenden zehn Jahren wachsen dĂŒrfte und in dem auch Wettbewerber weiterhin investieren, um neue Produkte zur Marktreife zu fĂŒhren;
  • eine DurchfĂŒhrung des Hubschrauberprojekts X6 ohne öffentliche UnterstĂŒtzung sehr unwahrscheinlich ist, weil das Vorhaben aufgrund seiner ĂŒberaus ehrgeizigen Anforderungen in Bezug auf Forschungs- und Innovationsbedarf mit Ă€ußerst hohen systemischen und außergewöhnlichen Risiken verbunden ist und zudem sehr hohe Anfangsinvestitionen erfordert.
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