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© homiel dreamstime.com Markt | 07 April 2017

Kontron mit Umsatzrückgang von 17,7% im Jahresvergleich

Die Umsatzerlöse der Kontron AG fielen im GeschÀftsjahr 2016 um 17,7 Prozent auf EUR 385,1 Mio. (Vorjahr: EUR 467,7 Mio.). Der Auftragseingang lag mit EUR 361,5 Mio. ganze 7,7 Prozent unter dem Vorjahr (2015: EUR 391,8 Mio.).
Abschreibungen auf GeschĂ€fts- oder Firmenwerte sowie Aufwendungen aus dem im zweiten Halbjahr 2016 initiierten Restrukturierungsprogramm belasteten zudem das Ergebnis und fĂŒhrten zu einem EBIT in Höhe von EUR -141,7 Mio. (Vorjahr: EUR 6,2 Mio.) bzw. einem bereinigten EBIT in Höhe von EUR -58,8 Mio. (Vorjahr: EUR 14,5 Mio.). Einmaleffekte aus VerĂ€ußerungstransaktionen fĂŒhrten zu LiquiditĂ€tszuflĂŒssen und letztendlich zu einem positiven operativen Cashflow in Höhe von EUR 60,5 Mio. (Vorjahr: EUR 14,2 Mio.). "Wir stehen vor enormen Herausforderungen", sagt Hannes Niederhauser, Vorstandsvorsitzender der Kontron. "Das GeschĂ€ftsjahr 2016 war ein schwieriges Jahr fĂŒr Kontron. Jetzt gilt es mit viel Fleiß, Kostenbewusstsein und innovativer Technologie das Ruder herum zu reißen. Hierzu streben wir als wesentlichen Schritt unter anderem die Verschmelzung der beiden Unternehmen S&T Deutschland Holding AG und Kontron AG an, fĂŒr die wir in unserer diesjĂ€hrigen Hauptversammlung unsere AktionĂ€re um Zustimmung bitten werden." FĂŒr 2017 wird aufgrund der rĂŒcklĂ€ufigen Entwicklung des Auftragseingangs ein Ă€hnlicher Umsatz wie im GeschĂ€ftsjahr 2016 erwartet. Der Vorstand geht aufgrund des Restrukturierungsprogramms von jĂ€hrlichen Kosteneinsparungen von ĂŒber EUR 15 Mio. aus, die bereits ab dem zweiten Quartal 2017 wirksam werden sollen. Auf Basis der Kostensenkungen und der höheren Bruttomarge wird fĂŒr 2017 ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.
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