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© stevanovicigor dreamstime.com Markt | 23 März 2017

Laundromat: Geldwäsche auf Russisch

Ein internationaler Geldwäschering mit Wurzel in Russland gerät langsam aus den Fugen – zahlreiche Unternehmen wurden unwissentlich in die Machenschaften hineingezogen.

Drei Jahre nach der durch The Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP) erstmalig aufgedeckte Affäre (2014) wird deutlich, wie das komplexe System dahinter funktioniert und wohin die insgesamt USD 20,8 Mrd.*, die zwischen 2010 und 2014 für Korruptionszwecke genutzt wurden und eine Verbindung zu Russland aufweisen, geflossen sind. Gemäß der OCCRP waren Unternehmen unwissentlich an der Geldwäscheaffäre beteiligt, indem sie reingewaschenes Geld für Waren und Dienstleistungen erhalten haben. So wurden auch Unternehmen aus Deutschland, Österreich sowie der Schweiz unwissentlich in die Affäre verwickelt, wobei unter diesen auch welche aus dem Elektronikbereich zu finden sind: Basf Coatings (USD 2,15 Mio.*), Black & Decker (USD 1,93 Mio.*), Rhode & Schwarz (USD 1,24 Mio.*), Heraeus (USD 169'494*), Mitsubishi Electric (USD 153'031*), Tyco Electronics (USD 532'391*), Rutronik (USD 100'768*), Arrow Central Europe (USD 99'960*). ----- Für mehr Information: © OCCRP *1 Dollar = 0,9244 Euro
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-2