AdoptSMT und Solder Chemistry starten Vertriebspartnerschaft für Lotpasten
Der österreichische Ausrüster für die Elektronikfertigung AdoptSMT und der Lotpastenhersteller Solder Chemistry haben eine Vertriebspartnerschaft für Lotpasten aus deutscher Produktion geschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung von AdoptSMT vom 29. Oktober hervor. Gemeinsam wollen die Partner Elektronikfertiger bei der Auswahl geeigneter Lotpasten unterstützen und deren Eignung bei Bedarf in praktischen Prozessversuchen prüfen.
Vertrieb und technische Beratung für den Lotpasteneinsatz
Im Rahmen der Partnerschaft wollen die Unternehmen Elektronikfertiger von der Beratung über die Materialauswahl bis zur praktischen Erprobung der Lotpasten begleiten. AdoptSMT übernimmt den regionalen Vertrieb und die Kundenbetreuung. Solder Chemistry verantwortet die Entwicklung und Herstellung der Lotpasten und unterstützt bei technischen Fragen. Bei Bedarf können beide Unternehmen gemeinsame Prozessversuche mit den Baugruppen der Kunden organisieren.
Die Prozessversuche sollen zeigen, unter welchen Bedingungen sich der Stickstoffbedarf beim Reflow-Löten reduzieren lässt. Als Beispiel führt AdoptSMT die halogenfreie No-Clean-Lotpaste BLF09 an, die speziell für die Verarbeitung unter Luftatmosphäre entwickelt wurde. Sie soll eine geringe Hohlraumbildung in den Lötstellen ermöglichen und könnte bei geeigneten Anwendungen nach erfolgreicher Prozessqualifizierung einen vollständigen Verzicht auf Stickstoff erlauben.



