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© STMicroelectronics
Markt |

STMicroelectronics steigert Umsatz um 17,9 Prozent und verdoppelt operatives Ergebnis

Der in Genf ansässige Halbleiterhersteller STMicroelectronics hat seinen Quartalsumsatz um 17,9 Prozent auf 3,76 Milliarden US-Dollar gesteigert. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 29. Oktober hervor. Besonders kräftig wuchsen die Geschäfte mit optischer Kommunikation und Embedded Processing. Bei den Leistungshalbleitern und im Geschäft mit Analogprodukten, MEMS und Sensoren blieb die Ergebnisentwicklung hinter dem Umsatzwachstum zurück.

Starkes Wachstum mit Unterschieden zwischen den Segmenten

Das Segment RF Optical Communications steigerte seinen Umsatz im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 46,2 Prozent auf 504 Millionen Dollar. Der operative Gewinn wuchs auf 132 Millionen Dollar. Embedded Processing erzielte 1,21 Milliarden Dollar Umsatz, ein Plus von 24,1 Prozent, insbesondere durch Mikrocontroller. Das operative Ergebnis stieg hier um 74,2 Prozent auf 280 Millionen Dollar.

Im Geschäft mit Analogprodukten, MEMS und Sensoren stieg der Umsatz um 8,8 Prozent auf 1,56 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn sank dagegen leicht von 221 auf 219 Millionen Dollar. Im Segment Power and Discrete legten die Erlöse um 11,3 Prozent auf 477 Millionen Dollar zu. Der operative Verlust weitete sich gegenüber dem Vorjahr von 67 auf 81 Millionen Dollar aus, verringerte sich im Vergleich zum zweiten Quartal 2026 aber von 99 Millionen Dollar.

Verbessertes Konzernergebnis und hohe Nachfrage

Konzernweit stieg das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr von 180 auf 367 Millionen Dollar. Die Bruttomarge verbesserte sich von 33,2 auf 37,3 Prozent, der Nettogewinn stieg von 237 auf 291 Millionen Dollar. Die höhere Marge führt ST auf geringere Kosten für ungenutzte Fertigungskapazitäten und einen günstigeren Produktmix zurück. Der freie Cashflow (Non-US-GAAP) erreichte 351 Millionen Dollar nach 130 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Die Nettoinvestitionen (Non-US-GAAP) erhöhten sich von 401 auf 643 Millionen Dollar. Wertminderungen, Restrukturierung und damit verbundene Kosten belasteten das Quartal mit 55 Millionen Dollar nach 37 Millionen Dollar im Vorjahr.

Die Nachfrage nach ST-Produkten übersteigt nach Unternehmensangaben derzeit deutlich das Angebot des Herstellers. ST baut deshalb seine Fertigungskapazitäten nach eigenen Angaben weiter aus. Wachstumsimpulse erwartet der Konzern unter anderem von KI-Rechenzentren und der Satellitenkommunikation im niedrigen Erdorbit (LEO).

Jean-Marc Chery, President und CEO von STMicroelectronics, erklärte: „Im Quartal nahm die Nachfrage weiter zu, gestützt durch starke Auftragseingänge und eine bessere Sicht auf die weitere Geschäftsentwicklung. Die Lagerbestände im Vertrieb blieben unter unserem üblichen Zielwert. Zusammen bestätigen diese Indikatoren die anhaltende Erholung und das strukturelle Wachstum in den Märkten, die wir bedienen.“

Für das vierte Quartal stellt ST am Mittelpunkt seiner Prognosespanne 4,15 Milliarden Dollar Umsatz und 39,0 Prozent Bruttomarge in Aussicht. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern rund 14,5 Milliarden Dollar Umsatz, ein Plus von 22,8 Prozent gegenüber 2025.


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