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Corp-2026
© Indium Corporation
Markt |

Micron und Indium Corporation bauen Rohstoffverarbeitung in New York aus

Der US-Speicherchiphersteller Micron investiert in die Erweiterung der Raffinerie- und Produktionskapazitäten des Materialherstellers Indium Corporation im US-Bundesstaat New York. Das geht aus einer Pressemitteilung von Micron vom 20. Oktober hervor. Die Investition soll die Verarbeitung kritischer Mineralien am Standort Rome wieder in Gang bringen und die heimische Versorgung der Halbleiterindustrie stärken. Ein langfristiger Liefervertrag soll Micron den Zugang zu hochreinen Materialien sichern.

Ausbau der US-Rohstoffversorgung für Halbleiter

Mit der Finanzierung durch Micron will Indium Corporation seine Raffinerie- und Fertigungsanlagen in Rome erweitern. Am Standort soll die Verarbeitung kritischer Mineralien für die Halbleiterproduktion wieder anlaufen. Die Partner wollen durch den Ausbau die Abhängigkeit von weltweit stark konzentrierten Raffineriekapazitäten verringern und die Versorgungssicherheit der US-Halbleiterindustrie stärken.

Ben Tessone, Senior Vice President und Chief Procurement Officer bei Micron, erklärte: „Die Herstellung fortschrittlicher Speicherchips ist auf eine verlässliche Versorgung mit kritischen Mineralien angewiesen. Dafür müssen wir weit über unsere unmittelbaren Zulieferer hinaus zusammenarbeiten.“ Er ergänzte: „Die Sicherung dieser Ausgangsstoffe ist für Microns langfristiges Wachstum und unsere Technologie-Roadmap unerlässlich. Die Partnerschaft mit Indium Corporation zur Wiederaufnahme dieser Verarbeitung an ihrem Standort in New York erweitert die US-Kapazitäten für die Produktion kritischer Mineralien und stärkt die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette für die amerikanische Halbleiterfertigung sowie die nationale Sicherheit.“

Ross Berntson, President und CEO von Indium Corporation, erklärte: „Seit über 90 Jahren sind wir in Zentral-New York ansässig und entwickeln Materialien für einige der weltweit fortschrittlichsten Technologien. Wir sind dankbar für das Vertrauen, das Micron in unser Team setzt, und für die Möglichkeit, auf dieser Erfahrung aufzubauen. Gemeinsam erweitern wir die Versorgung mit kritischen Mineralien in Halbleiterqualität und machen damit einen wichtigen Schritt für die heimische Fertigung.“

Die Finanzierung gehört zu Microns im Juli angekündigtem Investitionsprogramm von bis zu drei Milliarden US-Dollar für die amerikanische Halbleiterlieferkette. Bis 2035 rechnet der Konzern außerdem mit Ausgaben von über 250 Milliarden US-Dollar für Fertigungsstandorte und Technologien in den USA. Dazu gehört auch ein eigener Fertigungskomplex für Speicherchips in Clay im Bundesstaat New York. 


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