Nokia plant Abbau von mehr als 250 Stellen in Finnland
Nokia plant, in Finnland bis zu 253 Arbeitsplätze abzubauen. Mit den Stellenstreichungen will der Telekommunikationsausrüster seine Kosten senken und Ressourcen verstärkt auf Wachstumsbereiche wie Verteidigung, künstliche Intelligenz und Rechenzentren konzentrieren.
Wie der finnische Rundfunksender Yle unter Berufung auf die Zeitung Helsingin Sanomat berichtet, sollen die geplanten Stellenstreichungen die Nokia Standorte in Espoo, Tampere und Oulu betreffen.
Der Konzern beschäftigt derzeit rund 6.800 Mitarbeiter in Finnland. Damit könnten knapp vier Prozent der finnischen Belegschaft von den Maßnahmen betroffen sein.
Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern sollen am 12. Oktober 2026 beginnen. Nokias Kommunikationschefin Maria Vaismaa bestätigte gegenüber Yle per E-Mail die Einleitung des Verfahrens. Nach Angaben des European Restructuring Monitor könnten die Stellenstreichungen ab dem 2. November 2026 wirksam werden.
Hintergrund der geplanten Maßnahmen ist die Notwendigkeit, die Kosten zu reduzieren und Investitionen gezielt auf Geschäftsbereiche mit höherem Wachstumspotenzial auszurichten.
In Finnland sieht Nokia diese Möglichkeiten insbesondere in den Bereichen Verteidigung, künstliche Intelligenz und Rechenzentren. Das Unternehmen will seine verfügbaren Ressourcen entsprechend neu verteilen und seine Wettbewerbsfähigkeit langfristig stärken.
Laut dem European Restructuring Monitor hat Nokia angekündigt, die geplanten Personalmaßnahmen verantwortungsvoll umzusetzen.
Konkrete Angaben dazu, wie sich die bis zu 253 betroffenen Stellen auf die drei Standorte verteilen oder welche Geschäftsbereiche besonders betroffen sein werden, machte das Unternehmen bislang nicht.





