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Markt |

Geschäftsklima der deutschen Elektroindustrie steigt auf 24,8 Punkte

Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist im September auf 24,8 Punkte gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des ifo-Instituts vom 1. Oktober hervor. Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage der Umfrage zufolge deutlich besser als im August und melden höhere Auftragseingänge. Für die kommenden Monate planen sie eine Ausweitung der Produktion.

Auftragsbestände drehen ins Plus

Der ifo-Geschäftsklimaindex für die Elektroindustrie stieg demnach von 16,5 Punkten im August auf 24,8 Punkte im September. Bei der aktuellen Geschäftslage fiel der Sprung noch größer aus: Der Wert erhöhte sich von 15,0 auf 29,0 Punkte. Auch für die kommenden Monate blicken die Unternehmen optimistischer auf ihre Geschäfte.

Bei den Aufträgen zeigt sich die Erholung ebenfalls: Die Unternehmen melden höhere Auftragseingänge und bewerten ihre Auftragsbestände erstmals seit längerer Zeit wieder positiv. Deshalb wollen sie ihre Produktion laut Mitteilung in den kommenden Monaten ausweiten. Auch vom Auslandsgeschäft erwarten sie Impulse.

Probleme mit der Materialversorgung könnten den Aufschwung jedoch bremsen. Rund 40 Prozent der Unternehmen melden der Umfrage zufolge fehlende Vorprodukte. Mehr Unternehmen wollen laut Mitteilung ihre Verkaufspreise anheben.

Klaus Wohlrabe, Experte des ifo-Instituts, sagte: „Die Elektroindustrie entwickelt sich zunehmend zur Konjunkturlokomotive innerhalb der deutschen Industrie. Während viele Industriebranchen noch mit einer schwachen Nachfrage kämpfen, laufen hier die Geschäfte bereits deutlich besser.“ Zur Materialversorgung sagte Wohlrabe: „Die Nachfrage ist derzeit nicht das Problem. Zum Engpass könnte dagegen die Versorgung mit Vorprodukten werden.“


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