Kontron erhält 126 Millionen Euro von congatec nach Abgabe des Modulgeschäfts
Der österreichische IoT-Technologiekonzern Kontron hat nach der Abgabe seines Modulgeschäfts eine Zahlung von 126 Millionen Euro von congatec erhalten. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 30. September hervor. Der Geldeingang verschafft dem Konzern finanziellen Spielraum für weiteres Wachstum. Damit will das Unternehmen gezielt mögliche Übernahmen im Segment Software + Solutions prüfen.
Neue Optionen für strategische Übernahmen
Die Zahlung von congatec steht im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung des Modulgeschäfts von Kontron. Der Konzern hatte sein Modulgeschäft an congatec abgegeben. Die 126 Millionen Euro gingen nach Unternehmensangaben im dritten Quartal bei Kontron ein.
Die zusätzlichen Mittel eröffnen Kontron neue Möglichkeiten für weitere Zukäufe. Das Unternehmen zieht dabei ausgewählte Akquisitionsmöglichkeiten aus dem Bereich Software + Solutions in Betracht.
Verstärkung für die technologische Führung
Im Vorstand gibt es unterdessen eine personelle Veränderung: Kontron hat die Verantwortung für den Technologiebereich neu besetzt. Martin Rausch gehört seit dem 30. September dem Vorstand an und übernimmt dort die Funktion des Chief Technology Officer. Er verfügt laut Mitteilung über rund 25 Jahre internationale Industrie- und Managementerfahrung, davon über zehn Jahre als Geschäftsführer, CTO oder COO. Zuvor hatte Rausch leitende Positionen bei Siemens Healthineers, General Electric und TGW inne. Seine Berufung soll die technologische und operative Führung des Konzerns stärken.




