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Kongsberg liefert Drohnenabwehrsysteme für niederländische Streitkräfte

Kongsberg hat mit Oshkosh Defense Europe einen Vertrag über die Lieferung von PROTECTOR-RS4-Waffenstationen mit integrierter Counter-UAS-Technologie geschlossen. Die Systeme sollen auf Joint Light Tactical Vehicles integriert und an die niederländischen Streitkräfte geliefert werden.

Kongsberg Gruppen hat mit Oshkosh Defense Europe einen Vertrag über die Lieferung von PROTECTOR RS4 Remote Weapon Stations (RWS) geschlossen. Die Systeme werden mit der PROTECTOR Counter-Unmanned Aerial System (CUAS)-Technologie von Kongsberg ausgestattet. 

Wie Kongsberg in einer Pressemitteilung mitteilt, sollen die Systeme auf Joint Light Tactical Vehicles (JLTV) von Oshkosh integriert und anschließend an die niederländischen Streitkräfte geliefert werden. Ziel ist es, deren Fähigkeiten zur Erkennung, Verfolgung und Abwehr unbemannter Luftfahrtsysteme zu stärken. 

PROTECTOR CUAS wurde für die Abwehr unterschiedlicher Drohnenbedrohungen entwickelt. Das System kombiniert Sensoren, Zieldaten und Effektoren, um unbemannte Fluggeräte auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen erkennen, verfolgen, identifizieren und neutralisieren zu können. Aufgrund seiner modularen Architektur lässt sich das System an unterschiedliche Einsatzanforderungen anpassen. 

„Der zunehmende Einsatz von Drohnen in modernen Konflikten unterstreicht die Bedeutung robuster und anpassungsfähiger Counter-UAS-Lösungen“, sagt Kjetil Reiten Myhra, Executive Vice President von Kongsberg und President der Defence Systems Division. „Diese Lieferung wird den niederländischen Streitkräften eine bewährte Fähigkeit zur Verfügung stellen, die den Schutz der Truppen und die operative Effektivität gegenüber einer Vielzahl von Bedrohungen aus der Luft verbessern soll.“

Die PROTECTOR RS4 ist eine modulare, ferngesteuerte Waffenstation, die nach Angaben des Unternehmens bereits bei 31 Nationen und verbündeten Streitkräften im Einsatz ist. In Kombination mit der PROTECTOR-CUAS-Lösung soll sie sowohl einzelne Drohnen als auch komplexere Bedrohungsszenarien bekämpfen können. 

Oshkosh hebt dabei insbesondere die offene Architektur des JLTV hervor, durch die sich zusätzliche Technologien vergleichsweise schnell integrieren lassen.

„Der JLTV wurde als Plattform mit offener Architektur entwickelt, um führende Technologien wie Kongsbergs PROTECTOR CUAS schnell integrieren zu können“, sagt Pat Williams, Chief Programs Officer bei Oshkosh Defense. „Diese Partnerschaft zeigt, wie bewährte Plattformen schnell mit fortschrittlichen Fähigkeiten ausgestattet werden können.“

Mit dem Vertrag bauen Kongsberg und Oshkosh Defense ihre bestehende Zusammenarbeit weiter aus. Zugleich soll die Lieferung nach Angaben von Kongsberg dazu beitragen, die Fähigkeiten der NATO im Umgang mit neuen und sich schnell entwickelnden Sicherheitsbedrohungen zu stärken. 

 


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