China setzt Genehmigungen für neue Fabriken für Speicherbatterien aus
China hat Genehmigungen für neue Fabriken zur Herstellung von Batterien für stationäre Energiespeicher vorübergehend ausgesetzt. Darüber berichtete Reuters am 7. September unter Berufung auf das chinesische Finanznachrichtenmedium Cailianshe. Laut Reuters prüfen die Behörden bestehende und geplante Produktionskapazitäten mit Schwerpunkt auf Batteriezellen. Trotz stark steigender Nachfrage wächst die Sorge vor Überkapazitäten im Speichermarkt.
Genehmigungspause für Projekte ohne Baustart
Projekte ohne Baubeginn halten die Behörden laut dem Finanznachrichtenmedium Cailianshe vorerst zurück. Laufende Bauprojekte bleiben von der Pause unberührt.
China ist laut Reuters der weltweit größte Hersteller von Batterien für stationäre Energiespeicher. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien ist die heimische Speicherindustrie stark gewachsen. Hersteller geraten Reuters zufolge unter zunehmenden Druck durch intensiven Wettbewerb und fallende Preise. Demnach bauen führende chinesische Solarkonzerne ihr Batteriespeichergeschäft stark aus, weil sie angesichts sinkender Gewinne und Überkapazitäten im Solarmodulgeschäft neue Wachstumsfelder suchen.
Als weitere Maßnahme zur Steuerung des Marktes erhebt China bereits eine Verbrauchsteuer auf Lithium-Ionen-Batterien und Solarzellen. Einen Zeitraum für die Genehmigungspause nennt der Bericht nicht; von Cailianshe zitierte Quellen zufolge könnte die Regelung später noch angepasst werden.




