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© sensirion
Markt |

Sensirion erhöht Umsatzprognose für 2026

Sensirion hat nach einem soliden ersten Halbjahr seine Umsatzprognose für 2026 angehoben. Der Schweizer Sensorhersteller erzielte in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 179 Millionen Schweizer Franken und steigerte seinen Nettogewinn um 82% auf 18,9 Millionen Franken.

Der Schweizer Sensorhersteller Sensirion hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 von bislang 335 bis 360 Millionen Schweizer Franken auf 345 bis 365 Millionen Franken erhöht. Bereinigt um Währungseffekte entspricht dies einem erwarteten Umsatzwachstum von 8 bis 14% gegenüber dem Vorjahr.

Im ersten Halbjahr 2026 erzielte Sensirion einen Umsatz von 179 Millionen Franken. In Lokalwährungen entspricht dies einem Wachstum von 6,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während der Umsatz in Schweizer Franken aufgrund von Währungseffekten um 3% zurückging. Das Unternehmen profitierte insbesondere von einer hohen Nachfrage im Medizintechnikmarkt sowie einem starken Distributionsgeschäft.

Die Bruttomarge verbesserte sich von 51,5% auf 52,6%, während die EBITDA-Marge mit 19,5% nahezu auf Vorjahresniveau blieb. Der Nettogewinn stieg deutlich von 10,4 Millionen auf 18,9 Millionen Franken. Gleichzeitig erhöhte sich der operative Cashflow um 20% auf 34 Millionen Franken.

Zum Wachstum trugen mehrere Endmärkte bei. Im Automobilgeschäft stieg der Umsatz in Lokalwährungen um 11% auf 40,6 Millionen Franken. Sensirion verzeichnete dabei erste Serienanläufe bei europäischen Kunden für Lösungen zur Batterieüberwachung in Elektrofahrzeugen. Der Medizintechnikbereich wuchs in Lokalwährungen um 10% auf 28,7 Millionen Franken, insbesondere aufgrund der Nachfrage nach Lösungen für CPAP- und Beatmungsanwendungen.

Auch der Consumer-Bereich entwickelte sich dynamisch. Hier stieg der Umsatz in Lokalwährungen um rund 45% auf 12,3 Millionen Franken, getragen von einer hohen Nachfrage im Distributionsgeschäft in allen drei Regionen.

Parallel verfolgt Sensirion seine Wachstumsstrategie im Bereich Smart Gas Sensing weiter. Bis 2030 will das Unternehmen eine führende Position in diesem Markt erreichen. Zu den identifizierten Wachstumsfeldern gehören unter anderem die Leckage-Erkennung kritischer Gase, die Batterieüberwachung von Elektrofahrzeugen, die Atemgasanalyse und die industrielle Gasanalytik.

Zur Unterstützung des weiteren Wachstums baut Sensirion zudem einen zweiten Reinraum am Standort Stäfa in der Schweiz. Die zusätzliche Infrastruktur soll sowohl neue Produktionskapazitäten schaffen als auch die Redundanz und Versorgungssicherheit erhöhen.

Zum 1. Oktober 2026 passt das Unternehmen außerdem seine Führungsstruktur an. Johannes Schumm, bisher VP Research & Development, übernimmt die Leitung der Komponentenaktivitäten. Simon Sonderfeld, bisher VP Marketing & Sales, wird künftig den Bereich Market Solutions führen.


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