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© Fluence
Markt |

LEAG und Fluence bauen 400-MWh-Batteriespeicher in der Lausitz

Das deutsche Energieunternehmen LEAG hat gemeinsam mit der deutschen Fluence-Tochter Fluence Energy GmbH mit dem Bau eines 400-MWh-Batteriespeichers in der Lausitz begonnen. Das geht aus einer Pressemitteilung von LEAG vom 13. August hervor. Der 100-MW-Speicher soll denselben Netzanschlusspunkt wie Wind- und Photovoltaikanlagen nutzen. LEAG Clean Power setzt dieses Modell damit erstmals bei einem eigenen Batterieprojekt um.

400-MWh-Speicher auf ehemaliger Tagebaufläche

Mit der GridBattery Heinersbrück baut LEAG Clean Power auf einer ehemaligen Tagebaurandfläche einen Speicher mit 400 MWh Kapazität und 100 MW Anschlussleistung. Fluence übernimmt dabei die technische Umsetzung von der Planung über die Lieferung bis zur Systemintegration und schlüsselfertigen Errichtung. Der Speicher basiert auf dem Smartstack-System mit Lithium-Eisenphosphat-Batterien. 2027 soll die Anlage in Betrieb gehen.

Heinersbrück ist bereits das zweite gemeinsame Speicherprojekt der beiden Unternehmen in der Lausitz. Am Kraftwerksstandort Jänschwalde arbeiten LEAG und Fluence an der GigaBattery Jänschwalde 1000 mit 4.000 MWh Speicherkapazität. 

Ein Netzanschluss für Speicher, Wind und Photovoltaik

Die GridBattery soll sich den Netzanschlusspunkt mit dem Windpark Forst-Briesnig 2 und der Photovoltaikanlage Bohrau 1 teilen. Für diese Kombination ließ LEAG das bestehende Umspannwerk Heinersbrück erweitern und unter anderem die Schutz- und Leittechnik anpassen. So kann der Speicher überschüssigen Wind- und Solarstrom aufnehmen und später wieder bereitstellen. Die Europäische Union unterstützt das Projekt mit Fördermitteln aus dem Just Transition Fund.

Dominique Guillou, Geschäftsführer von LEAG Renewables, sagte: „Mit dem Hybrid-Netzanschluss schaffen wir eine Infrastruktur, die zu den Vorreiterlösungen in Deutschland zählt. Die gemeinsame Anbindung von Windenergie, Photovoltaik und Batteriespeicher an einem Umspannwerk ermöglicht eine deutlich effizientere Ausnutzung der knappen Netzkapazitäten und eine optimierte Fahrweise der Anlagen. Diese Technologiekombination ist ein wichtiger Baustein, um den weiteren Ausbau der Erneuerbaren schneller und netzschonender voranzubringen.“


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