Schukat nimmt Knopfzellen-Superkondensatoren von Schurter ins Programm
Der deutsche Elektronikdistributor Schukat erweitert sein Sortiment um sechs SCCA-Superkondensatoren des Schweizer Komponentenherstellers Schurter. Das geht aus einer Mitteilung vom 22. Juli hervor. Nach Unternehmensangaben kommen die Superkondensatoren unter anderem in Echtzeituhren, Speichersicherungen und Notstromversorgungen sowie bei Anwendungen mit hohen Schaltlasten zum Einsatz.
Superkondensatoren für Schalt- und Backup-Anwendungen
Die SCCA-Superkondensatoren sollen elektronische Schaltungen bei kurzfristigen Lastspitzen mit Energie versorgen und Funktionen bei einem Ausfall der Stromversorgung absichern. Dafür stehen sechs horizontal montierbare Varianten im Knopfzellenformat zur Verfügung, deren Kapazitäten von 100 bis 1.500 Millifarad reichen. Die Bauteile arbeiten mit Nennspannungen bis 5,5 Volt und können über verzinnte Anschlüsse per Wellenlöten auf Leiterplatten montiert werden. Laut Mitteilung sind sie für Betriebstemperaturen von minus 25 bis plus 70 Grad Celsius ausgelegt.
Ihre Stärken sollen die Superkondensatoren vor allem in Geräten ausspielen, die häufige und schnelle Lade- und Entladevorgänge bewältigen müssen und auf langlebige Energiespeicher angewiesen sind. Zum Einsatz kommen können die Bauteile laut Schukat unter anderem in Smart Metern, medizinischen Geräten, LED- und Alarmsystemen sowie in Anlagen für erneuerbare Energien. Der geringe Leckstrom soll laut Mitteilung die Energieverluste im laufenden Betrieb begrenzen. Für den Einsatz in unterschiedlichen Märkten entsprechen die Bauteile außerdem den CE- und UKCA-Vorgaben, erfüllen die europäischen und chinesischen RoHS-Anforderungen und sind REACH-konform.


