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Openchip
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SUSE und Openchip entwickeln gemeinsam europäische RISC-V-Plattform

SUSE und das spanische Unternehmen Openchip & Software Technologies haben eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) unterzeichnet, um gemeinsam einen europäischen, unternehmenstauglichen Technologie-Stack auf Basis der RISC-V-Architektur zu entwickeln. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Hardware und Open-Source-Software aus Europa enger miteinander zu verzahnen und die technologische Souveränität Europas zu stärken.

Im Rahmen der Partnerschaft sollen SUSE Linux Enterprise Server, die SUSE Kubernetes Engine (RKE2), SUSE Rancher Prime sowie die SUSE AI Factory für die kommende Hard- und Softwareplattform von Openchip optimiert werden. Damit wollen die Unternehmen sicherstellen, dass die neuen RISC-V-basierten Hochleistungsbeschleuniger von Beginn an mit einer vollständig integrierten Softwareumgebung ausgestattet sind.

„Unsere Unternehmenskunden benötigen eine zuverlässige Infrastruktur, die den sich weiterentwickelnden europäischen Datenschutz- und Regulierungsanforderungen entspricht“, sagte Andreas Prins, Global Head Sovereign Solutions bei SUSE. „Durch die frühzeitige Zusammenarbeit mit Openchip stellen wir sicher, dass beim Marktstart der RISC-V-Hardware der gesamte Software-Stack – vom Linux-Betriebssystem bis hin zum Kubernetes-Management – vollständig optimiert, sicher und einsatzbereit ist.“

Openchip entwickelt Hochleistungsbeschleuniger auf Basis der offenen RISC-V-Architektur, die unter anderem in Rechenzentren, Supercomputern sowie im öffentlichen und sicherheitskritischen Sektor eingesetzt werden sollen.

„Die Entwicklung leistungsfähiger RISC-V-Beschleuniger ist nur die halbe Aufgabe. Entscheidend ist auch ein zuverlässiges Software-Ökosystem auf Enterprise-Niveau, um die Anforderungen von Rechenzentren, Supercomputern sowie öffentlichen und kritischen Einrichtungen zu erfüllen“, sagte Robin Giller, Chief Product Officer von Openchip. „Durch die Partnerschaft mit SUSE können wir eine vollständig integrierte, regional entwickelte und wettbewerbsfähige Hard- und Softwarelösung anbieten, die sich nahtlos in bestehende Rechenzentrumsumgebungen einfügt.“

Mit der Kooperation wollen beide Unternehmen den Aufbau einer europäischen Technologieplattform vorantreiben, die von der Hardware bis zur Software auf offenen Standards basiert und eine Alternative zu außereuropäischen Lösungen bieten soll.

 


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