Indisches SpaceTech-Start-up QOSMIC sammelt 3,3 Millionen US-Dollar ein
Das indische SpaceTech-Start-up QOSMIC hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 3,3 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das Unternehmen entwickelt optische Kommunikationsinfrastruktur für die Raumfahrt und will den Datenaustausch zwischen Satelliten, orbitalen Rechenzentren und Bodenstationen beschleunigen.
Das in Bengaluru ansässige Unternehmen verfolgt das Ziel, die Dateninfrastruktur der zukünftigen Raumfahrtwirtschaft aufzubauen ein Netzwerk, das Informationen zwischen Satelliten, orbitalen Datenzentren und dem Bodennetz überträgt.
„Das nächste Jahrzehnt der Raumfahrtwirtschaft wird von Daten geprägt sein. Satelliten werden immer leistungsfähiger, doch die Infrastruktur für die Kommunikation mit der Erde hat mit dieser Entwicklung nicht Schritt gehalten“, sagte Shreyaans Jain, Mitgründer und CEO von QOSMIC. „Wir sind überzeugt, dass optische Kommunikation für die Raumfahrt ebenso grundlegend werden wird wie Glasfaser für das Internet. Mit dieser Finanzierung können wir diesen Wandel beschleunigen und die Konnektivität für die nächste Generation von Raumfahrtanwendungen aufbauen.“
Das frische Kapital soll für die Bereitstellung optischer Bodenstationen und Satellitenterminals an internationale Kunden verwendet werden. Darüber hinaus plant QOSMIC, die Integration, Tests und Fertigung auszubauen sowie seine Engineering-Teams in den Bereichen Optik, Mechanik und Elektronik zu erweitern.
„Satelliten sammeln heute deutlich mehr Daten, als sie zur Erde übertragen können, und ein Großteil dieser Informationen erreicht den Boden nie. Mit der Verlagerung von Rechenleistung in den Orbit wird diese Lücke noch größer“, erklärten Mahendran Balachandran und Pratik Agarwal, Partner bei Accel. „QOSMIC löst dieses Problem mit Laser-Bodenstationen, die schneller, sicherer und deutlich kostengünstiger sind als heutige Systeme.“





