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Power-electronics
© Siemens AG
Markt |

Siemens macht Xcelerator-Software für europäische Startups zugänglich

Siemens erweitert sein Programm „Siemens for Startups“ in Europa um drei Softwarepakete für geeignete europäische Startups. Das teilte Siemens in einer Pressemitteilung vom 17. Juni mit. Die Pakete bündeln industrielle Software für Design und Simulation sowie für Fertigung und Lifecycle-Management. Siemens zielt damit auf junge Unternehmen, die aus Forschung und Prototypenbau in industrielle Anwendungen kommen wollen und dafür früh belastbare Entwicklungswerkzeuge brauchen.

Softwarepakete für Design und Fertigung

Die Softwarepakete sollen jungen Unternehmen den Aufbau einer industrietauglichen Entwicklungsumgebung erleichtern. Startups können damit Produkte entwerfen und virtuell testen. Zum Funktionsumfang gehören auch Fertigungsvorbereitung und Lifecycle-Management. Das Angebot ist auf frühe Entwicklungsphasen und begrenzte Startup-Budgets zugeschnitten. Wenn die Unternehmen wachsen, kann der Softwareumfang erweitert werden. Auf dem Siemens-Xcelerator-Marketplace erhalten Startups zudem die Möglichkeit, industriellen Kunden eigene Lösungen anzubieten.

Industriezugang für junge Technologieunternehmen

Für junge Technologieunternehmen beginnt nach der frühen Entwicklung die Arbeit am industriellen Einsatz. Eine Idee muss getestet werden und sie braucht Kunden, die eine Anwendung unter realen Bedingungen prüfen. In der Entwicklung sollen die Tools helfen, technische Konzepte früher zu prüfen und reale Tests besser vorzubereiten. Das Xcelerator-Ökosystem soll zudem Kontakte zu industriellen Partnern und mögliche Pilotprojekte erleichtern. 

Peter Körte, Mitglied des Vorstands der Siemens AG sowie Chief Technology Officer und Chief Strategy Officer, sagte: „Kooperationen zwischen Industrie und Startups werden zum strategischen Wettbewerbsfaktor. Wir sehen uns in erster Linie als Partner und Wachstumsbeschleuniger. Startups bringen Tempo mit – wir steuern industrielles Know-how und bewährte globale Kundenbeziehungen bei.“

Das Programm „Siemens for Startups“ hat nach Unternehmensangaben bisher mit über 7.000 Startups zusammengearbeitet. Wie der Softwarezugang in der Praxis funktioniert, zeigt Siemens am französischen Raumfahrttechnologie-Unternehmen Latitude. Das Startup arbeitet mit Siemens Xcelerator an seiner Trägerrakete und am additiv gefertigten Navier-Triebwerk. In einer virtuellen Umgebung konnte Latitude komplexe Raumfahrtdesigns weiterentwickeln, Entwicklungsrisiken reduzieren und den Weg vom Konzept bis zur Testphase beschleunigen. 

Auf der VivaTech 2026 in Paris stellte Siemens die neuen Startup-Angebote vor.


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