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Kaiserslautern_3D-Life
© Hochschule Kaiserslautern
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Hochschule Kaiserslautern forscht an biokompatiblen 3D-Mikrostrukturen für Diagnostik

Die Hochschule Kaiserslautern hat mit 3D-Life ein Forschungsprojekt zu biokompatiblen 3D-Mikrostrukturen und schaltbaren Mikrofiltern gestartet. Das geht aus einer Pressemitteilung der Hochschule vom 18. Juni hervor. Zellforschung und Diagnostik erfordern Verfahren, die Proben präzise analysieren und lebende Zellen schonend behandeln. 3D-Life führt dafür Reinraumtechnik, Mikrostrukturierung und biologische Fragestellungen in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben zusammen.

Biokompatible 3D-Mikrostrukturen für Zellanalysen

3D-Life bringt die Arbeit mit Zellproben in den Mikrometermaßstab. Das Projektteam will biokompatible 3D-Mikrostrukturen und schaltbare Mikrofilter entwickeln, mit denen sich Zellen präzise handhaben und filtern lassen. Daraus sollen Werkzeuge für Zellanalysen und medizinische Diagnostik entstehen.

Die Mikrobauteile entstehen im Reinraum am Hochschulstandort Zweibrücken. Dort arbeitet das Team mit der Zwei-Photonen-Lithographie, kurz 2PL. Das laserbasierte 3D-Druckverfahren formt feine Strukturen im Mikrometermaßstab. So lassen sich Geometrien herstellen, die auf Zellforschung und diagnostische Anwendungen zugeschnitten sind.

Präzisere Zellanalysen für die Krankheitsforschung

Für die Erforschung von Krebs, Demenz und Immunerkrankungen braucht es Verfahren, die Zellproben im kleinen Maßstab präzise untersuchbar machen. 3D-Life übersetzt diese Anforderungen in Mikrostrukturen und schaltbare Filter im Mikrometermaßstab. Die Technik soll Forschenden helfen, biologische Prozesse kontrollierter zu untersuchen. Das kann neue Impulse für Diagnostikplattformen in der Krebs-, Demenz- und Immunforschung geben.

3D-Life ist als Verbund aus Forschung, Anwendung und Ausbildung angelegt. Zum Team gehören Forschende der Standorte Zweibrücken und Kaiserslautern. Externe Firmen und wissenschaftliche Partner sollen das Projekt fachlich erweitern. Begleitend baut das Projekt eine digitale Plattform auf, die mikrotechnische Prozesse über Lehrmodule und ein virtuelles Technologielabor abbildet.

Der offizielle Projektstart erfolgte bei einem Kick-off-Meeting im Mai 2026 am Standort Zweibrücken. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert 3D-Life bis Ende 2029. 


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