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Markt |

Stellantis investiert mehr als eine Milliarde Euro in Opel

Der Automobilkonzern Stellantis wird bis 2030 mehr als eine Milliarde Euro in seine deutsche Marke Opel investieren. Im Mittelpunkt der Investition steht die Produktion der nächsten Generation des Kompaktmodells Astra am Standort Rüsselsheim. Darüber berichtete Reuters unter Berufung auf Unternehmensangaben.

Die Investition ist Teil der neuen Unternehmensstrategie von Stellantis, mit der der Konzern seine Position auf dem europäischen Markt stärken will. Bis zum Ende des Jahrzehnts plant Opel die Einführung von mindestens vier neuen Modellen. Dazu gehören die Nachfolger von Astra und Corsa sowie ein neues Kompakt-SUV, das gemeinsam mit dem chinesischen Partner Leapmotor entwickelt wird.

Die neuen Fahrzeuge sollen auf der Plattform STLA One basieren, die für eine neue Generation elektrifizierter Modelle innerhalb des Stellantis-Konzerns entwickelt wurde. Die Plattform wird künftig auch bei weiteren Marken der Gruppe eingesetzt und soll die Entwicklungskosten senken sowie die Markteinführung neuer Modelle beschleunigen.

Laut Reuters ist die Investition Teil eines umfassenderen Strategieprogramms von Stellantis. Der Konzern hatte bereits im Mai einen Investitionsplan über 60 Milliarden Euro vorgestellt, der die Einführung von 60 neuen Fahrzeugmodellen bis 2030 vorsieht. Europa bleibt dabei ein zentraler Markt, insbesondere das Kompaktwagensegment, das rund 30 Prozent der europäischen Fahrzeugverkäufe ausmacht.

Mit der milliardenschweren Investition bekräftigt Stellantis seine langfristige Unterstützung für den Standort Deutschland und die Marke Opel. Die Produktion der nächsten Astra-Generation in Rüsselsheim soll zugleich die Rolle des Entwicklungs- und Fertigungszentrums innerhalb des Konzerns stärken.


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