Rohde & Schwarz baut Stammsitz in München weiter aus
Der Münchner Technologiekonzern Rohde & Schwarz bereitet an seinem Stammsitz den nächsten großen Ausbau seines Betriebsgeländes vor. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 11. Juni hervor. Auf dem Areal sollen ein fünfstöckiger Baukörper und ein 65 Meter hoher Turm entstehen. Der Anbieter von Test- und Messtechnik sowie sicheren Kommunikationssystemen schafft dafür Platz auf Flächen mit älterer Bausubstanz. Damit bekennt sich Rohde & Schwarz langfristig zum Standort München.
München bleibt Basis für die langfristige Entwicklung
Am Stammsitz entsteht ein neues Areal, das den Standort München für den weiteren Wachstumskurs stärken soll. Vorgesehen ist ein Bauprojekt in zwei Abschnitten. Der fünfstöckige Gebäudeteil erhält vier ringförmig angelegte Trakte und nimmt die Höhe der umliegenden Bebauung auf. Zwischen Mühldorfstraße und Trausnitzstraße soll ein 65 Meter hoher Turm einen Akzent im Werksviertel-Umfeld setzen. Dafür weichen Altbauten aus den 1920er und 1950er Jahren, die laut Bauherr nicht modernisiert werden können.
Christian Leicher, President und CEO von Rohde & Schwarz, erklärte: „Die Investition unterstreicht unser Vertrauen in eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens und unsere Überzeugung, unseren Wachstumskurs der vergangenen Jahre auch weiterhin fortsetzen zu können. Die Weiterentwicklung des Betriebsgeländes mit dem neuen Areal ist ein klares Commitment zur Stadt München als unserem Stammsitz.“
Für das neue Areal holte Rohde & Schwarz im Herbst 2025 die Landeshauptstadt München in ein Wettbewerbsverfahren. Elf Architekturbüros aus mehreren Ländern legten Vorschläge vor. Die Jury entschied Ende Februar 2026, drei Konzepte weiterzuverfolgen. Aus Sicht von Rohde & Schwarz passt der Entwurf der Snøhetta Studio Innsbruck ZT GmbH am besten zum geplanten Standortausbau. Die eingereichten Arbeiten sind noch bis zum 23. Juni 2026 im Bürogebäude i8 im Münchner Werksviertel zu sehen.
Der weitere Fahrplan hängt am Bebauungsplanverfahren, dessen Abschluss für 2028 erwartet wird.


