Bolt, Stellantis und Pony.ai testen autonome Fahrzeuge in Luxemburg
Der estnische Mobilitätsanbieter Bolt will mit dem europäischen Autokonzern Stellantis und dem chinesischen Robotaxi-Unternehmen Pony.ai autonome Fahrzeuge in Luxemburg erproben. Davon berichtete Reuters am 8. Juni. Für Bolt ist es das erste Programm dieser Art. Der Test soll zeigen, wie weit autonome Fahrzeuge technisch und regulatorisch für den Einsatz im europäischen Verkehr vorbereitet sind.
Autonome Fahrzeuge im Luxemburger Verkehrstest
Im Pilotprogramm sollen Fahrzeuge von Pony.ai unter Verkehrsbedingungen in Luxemburg erprobt werden. Die Unternehmen wollen dabei Sicherheit, Leistung und regulatorische Einsatzfähigkeit prüfen. Stellantis liefert für den Test einen Van der mittleren Größenklasse mit L4-Ready-Plattform.
Im realen Verkehr zeigt sich, wie belastbar autonome Fahrzeugtechnik tatsächlich ist. Für Hersteller und Zulieferer liefern solche Programme Daten zu Plattformen, Sensorik, Steuergeräten und Sicherheitsarchitekturen. Bis zum Ende des Pilotprogramms wollen Bolt, Stellantis und Pony.ai die Voraussetzungen für fahrerlose Einsätze erreichen.
Autonome Fahrzeuge sollen über Grenzen hinweg getestet werden
Der Test in Luxemburg kommt kurz nach einer Absichtserklärung von 18 EU-Mitgliedstaaten. Die Staaten wollen autonome Fahrzeuge künftig in größeren Projekten über Ländergrenzen hinweg erproben. Der European Automotive Action Plan liefert dafür den politischen Rahmen.
Für Anbieter autonomer Mobilität zählt nun der Praxistest unter europäischen Bedingungen. Autobauer und Mobilitätsanbieter wie Tesla, Mercedes und Uber bringen selbstfahrende Dienste schrittweise näher an den realen Einsatz in Europa.



