Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
HQ
© AMD
Markt |

AMD investiert bis zu 2 Milliarden Pfund in britische KI-Rechenkapazität

Der US-amerikanische Halbleiterkonzern AMD will in Großbritannien für die Dauer von fünf Jahren bis zu 2 Milliarden Pfund in KI-Rechenkapazität und wissenschaftliche Forschung investieren. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 8. Juni hervor. Mit dem Programm baut AMD seine Rolle im britischen KI-Ökosystem aus. Im Zentrum stehen neue Forschungspartnerschaften und Supercomputer-Projekte für Wissenschaft, Gesundheitsforschung und Fusionsforschung.

Forschungsprojekte sollen KI-Rechenleistung ausbauen

Mit den neuen Kooperationen richtet AMD den Blick auf Anwendungen, die große Rechenressourcen benötigen. Am Imperial College London sollen AMD-Plattformen rechenintensive Forschung unterstützen. Die Projekte betreffen Gesundheitsanwendungen und Klimamodellierung. Geplant ist auch, KI-Modelle und wissenschaftliche Workflows auf AMD-Hardware und ROCm abzustimmen.

Mit dem auf photonische Netzwerktechnik spezialisierten Unternehmen Oriole Networks will AMD Engpässe beim Betrieb großer KI-Systeme angehen. Im ARIA Scaling Inference Lab nutzt das Projekt die photonische PRISM-Netzwerkarchitektur von Oriole. AMD stellt dafür Instinct-GPUs und EPYC-Prozessoren bereit. Die Beteiligten wollen prüfen, wie Inferenzlasten schneller verarbeitet werden, weniger Energie benötigen und geringere Latenzen erreichen.

Dr. Lisa Su, Chair und CEO von AMD, erklärte: „Das Vereinigte Königreich hat die Talente, die Forschungsstärke und den Anspruch, die nächste KI-Ära mitzuprägen. AMD baut sein Engagement in Großbritannien aus und arbeitet mit Partnern aus Regierung und Wissenschaft sowie aus der Industrie daran, den Zugang zu Recheninfrastruktur für souveräne KI, schnellere Forschung und langfristiges Wirtschaftswachstum zu erweitern.“

Cambridge erhält Supercomputer für KI und Fusionsforschung

In Cambridge wollen AMD und Dell Technologies zwei Supercomputing-Projekte für nationale KI-Rechenkapazität stützen. Mit Zenith baut Cambridge eine KI-Plattform für Forschung mit hohem Rechenbedarf auf. AMD und Dell Technologies bilden die technische Basis für wissenschaftliche Anwendungen in Medizin, Klimamodellierung und Materialwissenschaft. Die University of Cambridge verantwortet Entwurf und Betrieb des Systems.

Mit Sunrise entsteht in Cambridge ein KI-Supercomputer für die Fusionsforschung. Das System soll Rechenleistung für Simulationen und wissenschaftliche KI-Modelle in der Fusionsforschung bereitstellen. AMD und Dell Technologies rüsten den Rechner mit ihrer Technik aus. Zusammen mit Zenith soll Sunrise die britische KI-Rechenbasis für wissenschaftliche Anwendungen ausbauen.

Liz Kendall, Technology Secretary, sagte: „Diese Investition zeigt die Stärke britischer Talente und Forschung im Bereich KI. Sie zeigt auch, welche Infrastruktur wir dafür aufbauen. Mit führenden Chipdesignern und starken Universitäten sowie mit Partnern wie AMD schaffen wir Rechenkapazität, die Innovationen trägt und Wachstum sowie Arbeitsplätze ermöglicht. So stellen wir sicher, dass fortschrittlichste KI-Technologien im Vereinigten Königreich entwickelt werden.“


Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
© 2026 Evertiq AB 2026.05.28 09:36 V31.8.3-1
Anzeige
Anzeige