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© encosa
Markt |

Münchner Start-up encosa sichert sich 25 Millionen Euro für Batteriespeicher im Mittelstand

Der Münchner Anbieter für Batteriespeicherlösungen encosa energy hat eine Finanzierung über 25 Millionen Euro abgeschlossen, um Speicherprojekte für energieintensive Mittelständler in Deutschland auszubauen. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 1. Juni hervor. Mit dem Kapital will encosa seine Komplettlösung für Batteriespeicher im Gewerbe- und Industriesektor ausbauen. Ziel sind Unternehmen, die ihren Strombedarf flexibler steuern und Speicherkapazitäten am Strommarkt vermarkten wollen.

Speicherprojekte für energieintensive Betriebe

Mit der Finanzierung will encosa Batteriespeicherprojekte bei energieintensiven Mittelständlern schneller ausrollen. Die Speicher sollen Unternehmen mit hohem Strombedarf dabei helfen, Netzstrom gezielter zu beziehen und freie Kapazitäten wirtschaftlich zu nutzen. Der Anbieter will dafür Planung, Umsetzung und Betrieb der Speicher aus einer Hand abdecken. Das soll Unternehmen entlasten, die solche Infrastrukturprojekte neben ihrem Tagesgeschäft stemmen müssten. Nach Angaben von encosa amortisieren sich entsprechende Anlagen je nach Verbrauchsprofil und Marktumfeld typischerweise nach 18 Monaten bis fünf Jahren.

Sebastian Becker, Gründer & COO von encosa, erklärte: „Speicherprojekte werden systematisch unterschätzt. Für Mittelständler sind sie ein komplexes Infrastrukturprojekt und mit der Inbetriebnahme keineswegs abgeschlossen. encosa liefert deshalb nicht nur Einsparungen ab Tag eins, sondern minimiert auch das operative Risiko der Speicherbewirtschaftung."

In Deutschland sieht encosa über 100.000 potenzielle Kunden, viele davon mit mehreren Standorten. Die Finanzierung soll dem Unternehmen helfen, diesen Markt schneller zu erschließen.

Energiekosten erhöhen Bedarf an Gewerbespeichern

Steigende Energiekosten erhöhen den Druck auf energieintensive Betriebe. Batteriespeicher können ihnen helfen, Strombezug und Lastspitzen besser zu steuern. Für Anbieter wie encosa entsteht daraus ein größerer Markt, weil viele Mittelständler solche Projekte kaum aus eigener Kraft umsetzen können.

Regulatorisch kommt dem Geschäft der flexiblere Einsatz von Speichern zugute. Das Solarspitzengesetz, Änderungen im Energiewirtschaftsrecht und die MiSpeL-Festlegung der Bundesnetzagentur sollen neue Nutzungsmodelle erleichtern. Damit können Speicher stärker für Eigenverbrauch, Netzentlastung und Vermarktung am Strommarkt eingesetzt werden.


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