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IONOS und Q.ANT planen Cloud-Einsatz für photonische KI-Server

Der deutsche Cloud-Anbieter IONOS und der Stuttgarter Photonik-Chip-Entwickler Q.ANT wollen photonische KI-Server in kommerzielle Cloud-Infrastrukturen bringen. Das geht aus einer Pressemitteilung von Q.ANT vom 19. Mai hervor. Die Partnerschaft soll den ersten kommerziellen Einsatz der Native-Processing-Server von Q.ANT in Rechenzentren vorbereiten. Die Unternehmen adressieren damit den steigenden Energiebedarf von KI-Workloads und den Ruf nach europäischer Hardware-Souveränität.

Photonische KI-Server nehmen Kurs auf kommerzielle Rechenzentren

Mit der Partnerschaft soll Q.ANTs Native-Processing-Server-Technologie den Sprung aus dem wissenschaftlichen Hochleistungsrechnen in kommerzielle Cloud-Umgebungen schaffen. IONOS bringt dafür Erfahrung beim Aufbau und Betrieb souveräner Cloud- und KI-Infrastrukturen ein, Q.ANT die photonischen Beschleuniger für KI und High Performance Computing. Im Sommer wollen beide Unternehmen erste gemeinsame Cloud-Lösungen für rechenintensive KI- und HPC-Anwendungen vorstellen. In wissenschaftlichen Datacentern laufen Q.ANT-Systeme bereits am Leibniz-Rechenzentrum in München und am Forschungszentrum Jülich.

Die Native Processing Units von Q.ANT verarbeiten Rechenoperationen auf photonischen, integrierten Schaltkreisen aus Thin Film Lithium Niobate, kurz TFLN. Damit adressiert das Unternehmen KI-Rechenlasten, deren Strombedarf klassische Rechenzentrumsarchitekturen zunehmend unter Druck setzt. Zugleich stützt Q.ANT den Souveränitätsanspruch mit europäischer Fertigung: Das Unternehmen betreibt mit IMS CHIPS in Stuttgart eine eigene TFLN-Chip-Pilotlinie und gibt an, photonische Prozessoren vollständig in Europa herstellen zu können.

Dr. Michael Förtsch, CEO von Q.ANT, erklärte: „Unsere Technologie setzt völlig neue Standards bei KI und High Performance Computing. Photonische Chips können gerade in der KI ihre Stärken gegenüber klassischen GPUs ausspielen - durch höhere Rechenleistung und deutlich reduziertem Energieverbrauch. Durch die Kooperation mit IONOS gehen wir nun einen entscheidenden Schritt in Richtung Kommerzialisierung und Industrialisierung unserer Technologie – und haben in IONOS dafür den idealen Partner gefunden.”


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