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Markt |

ABB investiert 200 Millionen US-Dollar in Europa zur Modernisierung der Stromnetze

Der schweizerisch-schwedische Technologiekonzern ABB investiert in den kommenden drei Jahren rund 200 Millionen US-Dollar in seine europäischen Produktionskapazitäten im Mittelspannungsbereich. Ziel ist es, die Fertigung auszubauen, den Übergang zu neuen Technologien für die Stromverteilung zu beschleunigen und die Versorgung von Kunden zu stärken, die ihre Energieinfrastruktur modernisieren.

Zu den Zielmärkten zählen Energieversorger, Industrieunternehmen sowie der schnell wachsende Rechenzentrumssektor.

„Diese Investition über 200 Millionen US-Dollar wird ABBs Fertigungs- und Technologiekapazitäten im Mittelspannungsbereich in Europa stärken und Kunden dabei unterstützen, den steigenden Strombedarf und die Weiterentwicklung der Stromnetze zu bewältigen“, sagte ABB-CEO Morten Wierod. „Die Nachfrage wird von großen strukturellen Trends getrieben – von der Modernisierung der Netze und der Integration erneuerbarer Energien bis hin zum Wachstum von Rechenzentren und dem Übergang zu nachhaltigeren Technologien.“

Die Investition soll laut ABB die Kapazitäten erweitern, die Verfügbarkeit verbessern und Lieferzeiten verkürzen.

Teil des Programms ist ein neues Werk im italienischen Dalmine im Wert von 100 Millionen US-Dollar. Dort soll die steigende Nachfrage nach luftisolierten sowie SF₆-freien Schaltanlagen und Leistungsschaltern bedient werden.

Weitere 100 Millionen US-Dollar fließen in Kapazitätserweiterungen an Standorten in Bulgarien (Rakovski), Finnland (Vaasa), Deutschland (Ratingen), Norwegen (Skien) und Polen (Przasnysz). Dort will ABB die Produktion von Technologien wie gasisolierten Schaltanlagen (GIS), Vakuum-Leistungsschaltern und Relais ausbauen, um eine zuverlässigere und resilientere Stromverteilung zu ermöglichen.

Das Investitionsprogramm baut zudem auf jüngsten Erweiterungen in Großbritannien und Ungarn auf. Im ungarischen Kecskemét investierte ABB rund 15 Millionen US-Dollar in zusätzliche Forschungs- und Produktionskapazitäten für Verbindungstechnologien, um die Zuverlässigkeit von Mittelspannungsnetzen weiter zu verbessern.

Im britischen Nottingham investierte ABB etwa 35 Millionen US-Dollar in den Ausbau der Produktion von Erdungs- und Blitzschutztechnologien. Diese sollen kritische Infrastruktur, Gebäude, Rechenzentren sowie Kommunikations- und Verkehrsnetze vor Blitzeinschlägen und elektrischen Überspannungen schützen.


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