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handshake-2025
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Markt |

Siemens Mobility übernimmt Bahntechnik-Sparten von MERMEC

Der deutsche Bahntechnologieanbieter Siemens Mobility kauft mehrere Geschäftsteile des italienischen Bahntechnik-Spezialisten MERMEC. Das teilte die Siemens Mobility GmbH in einer Pressemitteilung vom 14. Mai mit. Der Zukauf soll Siemens bei Signaltechnik sowie Bahn-Diagnostik mehr Gewicht verschaffen. In Italien bekommt der Konzern damit eine breitere industrielle Basis für digitale Bahninfrastruktur.

Diagnostikplattform für moderne Schienennetze

Zum Kaufpaket gehören Geschäftsteile für streckenseitige Signaltechnik in Italien, Elektrifizierung, Telekommunikation, Diagnostik, Analytik und weltweite Dateninfrastruktur. Damit holt Siemens Mobility Technik für digitale Bahninfrastruktur ins Portfolio, die von der Signalsteuerung bis zur datenbasierten Zustandsanalyse von Schienennetzen reicht.

Besonderes Gewicht haben die Diagnosefahrzeuge von MERMEC. Sie arbeiten mit Messsystemen und Software für die Inspektion von Bahninfrastruktur. Siemens will diese Technik mit dem eigenen Angebot für Asset Intelligence und Diagnostik zusammenführen und daraus eine international nutzbare Analyseplattform entwickeln. Der Standort Ferrosud in Matera soll dabei zum industriellen Zentrum für künftige Diagnostiklösungen werden.

Michael Peter, CEO von Siemens Mobility, erklärte: „Indem wir die technologische Expertise und den Marktzugang von MERMEC mit der globalen Präsenz und technologischen Führungsrolle von Siemens Mobility kombinieren, stärken wir unsere Fähigkeiten in den Bereichen Diagnostik, Asset Intelligence und Signaltechnik. Innerhalb unseres weltweit führenden Signaltechnikgeschäfts erweitert dieser Schritt unsere industrielle Präsenz in Italien und stärkt unser globales Diagnostikportfolio erheblich.“

Deal soll Ende 2026 abgeschlossen werden

Der Vollzug ist für Ende 2026 geplant und steht noch unter den üblichen Abschlussbedingungen. Die finanziellen Bedingungen der Transaktion bleiben unter Verschluss. Die übernommenen Geschäfte beschäftigen rund 1.700 Mitarbeitende, bedienen Kunden in über 70 Ländern und erzielten im Geschäftsjahr 2025 rund 430 Millionen Euro Umsatz.


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