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Markt |

Schweizer steigert Umsatz im ersten Quartal um 20 Prozent

Der deutsche Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic ist mit einem Umsatzplus in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 6. Mai hervor. Höhere Erlöse kamen aus dem Geschäft mit Automobil- und Industriekunden; Aviation & Defence schlug sich erstmals deutlicher in den Umsätzen nieder. Der Verlust ging zurück, das Marktumfeld bleibt wegen Materialpreisen und Beschaffungslage angespannt.

Automotive und Industrie legen zweistellig zu

Schweizer startete mit einem deutlichen Umsatzsprung ins Jahr. Im ersten Quartal stiegen die Erlöse auf 47,3 Millionen Euro, nach 39,4 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Bei Automobil- und Industriekunden fiel das Plus mit rund 18 Prozent ebenfalls zweistellig aus.

Der Auftragsbestand gibt einen Hinweis auf die kommenden Quartale. Schweizer meldete zum Quartalsende Aufträge über 211,1 Millionen Euro, nach 194,1 Millionen Euro Ende 2025. Für die Monate April bis Dezember 2026 sind davon 125,3 Millionen Euro zur Auslieferung eingeplant. Im Bereich Aviation & Defence stieg der Umsatz von 0,1 auf 0,8 Millionen Euro.

Schweizer reduziert Verlust durch Sparkurs

Trotz des höheren Umsatzes bleibt Schweizer in der Verlustzone; beim Ergebnis zeigen sich die Effizienz- und Sparmaßnahmen. Die laufenden Effizienz- und Sparmaßnahmen zeigen sich nach Unternehmensangaben bei den Funktionskosten, die im zweiten Jahr in Folge sanken. Das EBITDA verbesserte sich im ersten Quartal von minus 1,5 auf minus 0,4 Millionen Euro.

Beim EBIT verringerte sich der Verlust von minus 2,8 auf minus 1,7 Millionen Euro. Unter dem Strich meldete Schweizer ein Konzernergebnis von minus 2,7 Millionen Euro, nach minus 3,8 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Damit kommt das Unternehmen beim Ergebnis voran, schreibt aber weiter rote Zahlen.

Materialpreise und Beschaffungslage bleiben Risikofaktoren

Für das Geschäftsjahr 2026 hält Schweizer an den Ergebniszielen fest, die das Unternehmen im Geschäftsbericht 2025 vom 27. April veröffentlicht hatte. Die Ziele stehen, doch das Umfeld bleibt angespannt. Materialpreise und Beschaffungsmärkte sorgen weiter für Unsicherheit.

Schweizer setzt deshalb weiter auf abgesicherte Materialverfügbarkeit und die Weitergabe höherer Kosten an Kunden. Diese Maßnahmen sollen die Ergebnisziele für 2026 stützen. Im Bereich Aviation & Defence will der Leiterplattenhersteller die ersten Erfolge im weiteren Jahresverlauf ausbauen.

 


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