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Markt |

Elmos hebt Jahresprognose nach starkem ersten Quartal an

Der Leverkusener Halbleiteranbieter Elmos Semiconductor SE hat seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 angehoben. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 4. Mai hervor. Elmos begründet den höheren Ausblick mit der Entwicklung in den ersten drei Monaten und einer weiter hohen Nachfrage nach den eigenen Produkten. Bei der operativen Marge rechnet Elmos mit positiven Effekten aus der Umsatzentwicklung und weiteren Optimierungsmaßnahmen.

Zwölf Prozent Umsatzwachstum für 2026 erwartet

Am deutlichsten wird die neue Prognose beim Umsatz: Für 2026 wird ein Plus von 12 Prozent erwartet, mit einer Spanne von 10 bis 14 Prozent. Bislang lag die Prognose bei 11 Prozent und reichte von 8 bis 14 Prozent. Bei der operativen EBIT-Marge peilt das Unternehmen 23 bis 26 Prozent des Umsatzes an. Damit liegt die neue Zielspanne am unteren Ende höher als die bisherige Erwartung von 22 bis 26 Prozent.

Die Investitionsplanung bleibt trotz des höheren Umsatzpfads zurückhaltend. Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte abzüglich aktivierter Entwicklungsleistungen sollen rund 5 Prozent des Umsatzes erreichen. Beim operativen bereinigten Free Cashflow liegt die Erwartung nun bei 19 Prozent des Umsatzes, mit einer Spanne von 17 bis 21 Prozent. Der bisherige Zielwert lag bei über 17 Prozent.

Jahresstart mit höherem Umsatz und EBIT

Die Quartalszahlen zeigen den Abstand zum Vorjahr: In den ersten drei Monaten erreichte der Umsatz 152,5 Millionen Euro und lag damit um 20,2 Prozent über dem Vorjahreswert von 126,9 Millionen Euro. Auch das Ergebnis legte zu: Das EBIT stieg von 25,6 Millionen Euro auf 36,2 Millionen Euro, die EBIT-Marge verbesserte sich von 20,2 auf 23,8 Prozent.

Deutlich niedriger fiel der Kapitaleinsatz aus. Für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich die Investitionen nach drei Monaten auf 2,7 Millionen Euro. Das entsprach 1,8 Prozent des Umsatzes. Ein Jahr zuvor hatte der Betrag bei 13,5 Millionen Euro gelegen; die Quote erreichte damals 10,6 Prozent. 

Die niedrigen Investitionen und der Abbau von Working Capital wirkten sich auch auf den bereinigten Free Cashflow aus. Er erreichte im ersten Quartal 40,7 Millionen Euro und damit 26,7 Prozent des Umsatzes. Im Vorjahresquartal hatte der Wert bei 21,5 Millionen Euro gelegen, die Quote bei 17,0 Prozent. Damit fällt auch der bereinigte Free Cashflow zum Jahresstart deutlich höher aus als im Vorjahr.


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