DLR und Lufthansa Technik wollen gemeinsam Technologietransfer in der Luftfahrt stärken
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Lufthansa Technik haben eine Vereinbarung für gemeinsame Projekte rund um künftige Flugzeugsysteme unterzeichnet. Das geht aus einer Pressemitteilung von Lufthansa Technik vom 28. April hervor. Die Zusammenarbeit soll Forschungsergebnisse schneller in industrielle Luftfahrtanwendungen bringen. Technisch geht es um Verfahren, die Wartung, Reparatur und Überholung künftiger Flugzeugsysteme effizienter machen.
Neue Instandhaltungstechnologien für zukünftige Flugzeugsysteme
Die Partner wollen Technologien entwickeln, die moderne Luftfahrzeuge im späteren Einsatz effizienter machen. Instandhaltung und Reparatur von Flugzeugen bilden dafür den technischen Ausgangspunkt. Bei den Komponenten soll auch die Überholung samt zugehöriger Infrastruktur eine Rolle spielen.
Verbesserte Reparaturprozesse sollen Bauteile länger nutzbar machen und dadurch Material sowie Energie sparen. Aus den gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sollen Lösungen entstehen, die sich in industrielle Luftfahrtanwendungen übertragen lassen.
Der Vertrag bezieht auch Technologien aus dem Sicherheitsbereich ein. Über betreute Abschlussarbeiten und Promotionen sollen Nachwuchskräfte an Themen arbeiten, die für künftige Flugzeugsysteme und ihre industrielle Umsetzung wichtig werden.
Harald Gloy, COO von Lufthansa Technik, erklärte: „Eines der Kernziele unseres Kooperationsvertrags besteht darin, über individuelle und klar definierte Vorhaben auf allen relevanten Technologiefeldern partnerschaftlich zusammenzuarbeiten – von der Forschung über die Industrialisierung bis zur Produktentwicklung.“
Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR, sagte: „In der gemeinsamen Arbeit mit Lufthansa Technik soll die Entwicklung von Instandhaltungs- und Modifikationstechnologien in der Luftfahrt für einen nachhaltigen und effizienten Betrieb zukünftiger Flugzeugsysteme vorangetrieben werden.“