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BMW i Ventures finanziert KI-Start-ups mit neuem 300-Millionen-Dollar-Fonds

Der deutsche Automobilhersteller BMW Group stellt über seinen Venture-Capital-Arm BMW i Ventures 300 Millionen US-Dollar für Start-ups bereit, die KI-Technologien für die industrielle Wertschöpfung entwickeln. Das geht aus einer Pressemitteilung der BMW Group vom 29. April hervor. Der dritte Fonds soll junge Unternehmen finanzieren, deren Technologien Fertigung, Lieferketten und industrielle Arbeitsabläufe stärker automatisieren. Mit dem neuen Fonds steigt das von BMW i Ventures verwaltete Kapital auf 1,1 Milliarden US-Dollar.

Fund III finanziert KI-Lösungen für Industrieprozesse

BMW i Ventures will mit Fund III Start-ups in Nordamerika und Europa finanzieren. Der Fonds ist darauf ausgelegt, junge Unternehmen früh zu unterstützen und sie bis zur Series B weiter zu begleiten. Adressiert werden Vorhaben, die KI für industrielle Abläufe nutzbar machen. Dazu zählen Physical AI für Roboter und autonome Maschinen sowie Agentic AI für Systeme, die komplexe Arbeitsabläufe eigenständig ausführen.

Damit zielt die Finanzierung auf die operative Ebene der Automobilindustrie. Dazu zählen laut Mitteilung KI-native Unternehmenssoftware, industrielle Software sowie Technologien für Produktion und Supply Chain. Der Fonds soll damit Lösungen adressieren, die einzelne Fertigungsabläufe optimieren oder vernetzte industrielle Prozesse über größere Produktionsnetzwerke hinweg steuern.

Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender der BMW AG, erklärte: „Mit BMW i Ventures investieren wir gezielt in Technologien, die die Zukunft unserer Branche prägen. Unsere Aktivitäten im Bereich Corporate Venture Capital nehmen eine Schlüsselrolle innerhalb unserer Innovationsstrategie ein. Sie ergänzen unsere interne Forschung und Entwicklung und treiben strategische Partnerschaften entlang der gesamten automobilen Wertschöpfungskette voran.“

Kreislaufwirtschaft bleibt Teil der Strategie

Mit Fund III führt BMW i Ventures auch seine Investitionen in Kreislaufwirtschaft und fortschrittliche Materialien weiter. Gefördert werden sollen Technologien für Recycling, Rückgewinnung kritischer Rohstoffe und kreislauforientierte Fertigungsprozesse. Der strategische Nutzen liegt für BMW i Ventures vor allem in der Rohstoffsicherheit: Geschlossene Materialkreisläufe und neue Werkstoffe sollen den Zugriff auf wichtige Rohstoffe absichern und industrielle Lieferketten stabilisieren.

Marcus Behrendt, Managing Partner bei BMW i Ventures, sagte: „Zirkularität bedeutet nicht nur Emissionsreduktion, sondern auch Versorgungssicherheit und eine geringere Abhängigkeit von angespannten Lieferketten. Der Fokus des neuen Fonds auf KI erweitert unser Nachhaltigkeits-Instrumentarium – er ersetzt es nicht.“

BMW i Ventures ist seit 2011 aktiv und hat bislang über 90 Technologieunternehmen finanziert. Über 30 Beteiligungen führten bereits zu erfolgreichen Beteiligungsverkäufen. Fund II nähert sich mit über 30 Portfoliounternehmen dem Ende seiner ersten Investitionsperiode.

 


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