Porsche verkauft Bugatti-Rimac-Beteiligungen an Investorenkonsortium
Der deutsche Sportwagenhersteller Porsche trennt sich vollständig von seinen Beteiligungen an Bugatti Rimac und der Rimac Group. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 24. April hervor. Käufer ist ein Konsortium unter Führung der New Yorker Investmentgesellschaft HOF Capital. Porsche begründet den Schritt mit einer stärkeren Fokussierung auf das eigene Kerngeschäft.
Porsche zieht sich zurück – Rimac und Investoren übernehmen
Mit dem Verkauf verschiebt sich die Eigentümerstruktur rund um Bugatti Rimac deutlich. Porsche hält bislang 45 Prozent an Bugatti Rimac; die übrigen 55 Prozent liegen bei der Rimac Group. Zusätzlich ist Porsche mit 20,6 Prozent an der Rimac Group beteiligt. Diese Beteiligungen sollen vollständig an das HOF-Capital-geführte Konsortium gehen, zu dem BlueFive Capital als größter Investor sowie institutionelle Investoren aus den USA und Europa gehören. Nach Abschluss der Transaktion soll die Rimac Group die Kontrolle über Bugatti Rimac übernehmen. HOF Capital und BlueFive Capital kommen als strategische Partner hinzu; HOF Capital soll zudem größter Anteilseigner der Rimac Group neben Mate Rimac werden. Der Abschluss wird vor Ende 2026 erwartet. Finanzielle Details nennen die Parteien nicht.
Dr. Michael Leiters, CEO der Porsche AG, erklärte: „Mit dem Aufbau des Joint Ventures Bugatti Rimac zusammen mit der Rimac Group haben wir erfolgreich die Grundlage für Bugattis Zukunft gelegt. Und als früher Investor der Rimac Group hat Porsche wesentlich dazu beigetragen, Rimac Technology zu einem etablierten Tier-1-Automobiltechnologieunternehmen zu entwickeln. Mit dem Verkauf unserer Beteiligung zeigen wir nun, dass wir Porsche auf das Kerngeschäft fokussieren.“


