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Markt |

Symtronics bekommt Zuwachs: Schwienbacher Gruppe und Sym binden TOP-PRINT ein

Der Münchener Elektronikspezialist TOP-PRINT Electronic GmbH wird Teil der Schwienbacher Gruppe und des Netzwerks Symtronics. Das gab Sym-Co-Founder Michael Schwienbacher am 19. April bekannt. Mit dem Einstieg in die Schwienbacher Gruppe ist bei TOP-PRINT zugleich die Nachfolge des bisherigen Gesellschafters geregelt. Für Symtronics bringt der Schritt zusätzliche Spielräume in Beschaffung, Prototyping und Serienfertigung. In einem schwierigeren Marktumfeld soll das Netzwerk damit breiter und belastbarer aufgestellt werden.

TOP-PRINT bekommt neue Führung

Mit TOP-PRINT holt die Schwienbacher Gruppe einen weiteren Elektronikspezialisten in ihren Verbund. Die Gesellschaft Sym soll das Unternehmen nun eng an zentrale Bereiche wie Einkauf, Vertrieb, Operations und IT anbinden und die Einbindung in Symtronics organisieren. Damit geht der Schritt über einen reinen Eigentümerwechsel hinaus: TOP-PRINT wird an gemeinsame Strukturen und Standards der Gruppe angeschlossen. Zugleich wird mit dem Wechsel die Nachfolge bei TOP-PRINT geregelt. Künftig übernimmt Merlin Reingruber die Geschäftsführung, während Oskar Schmid das Unternehmen als bisheriger Geschäftsführer und Gesellschafter übergibt.

Mehr Spielraum entlang der Wertschöpfungskette

Mit dem Schritt verfolgt die Schwienbacher Gruppe einen breiteren Ausbau ihres Elektronikgeschäfts. TOP-PRINT soll das Netzwerk dort ergänzen, wo Beschaffung, Prototyping und Serienfertigung enger zusammenspielen sollen. Dahinter steht die Überlegung, Elektronikunternehmen in einem Umfeld aus Fachkräftemangel, steigenden Kosten, Innovationsdruck und schwankenden Märkten widerstandsfähiger aufzustellen. Für die Gruppe eröffnet das zusätzliche Wertschöpfungsstufen im Elektronikbereich und die Möglichkeit, Aufträge gezielter innerhalb des Verbunds zu verteilen.

Hinzu kommt der wirtschaftliche Effekt der Bündelung. Größere Einkaufsvolumina sollen bessere Konditionen bei Material und Leiterplatten ermöglichen. Gleichzeitig verspricht sich die Gruppe mehr Liefersicherheit, zusätzliche Cross-Selling-Chancen mit Elektronik-, Mechanik- und Laserspezialisten sowie neue Referenzen und Marktzugänge. TOP-PRINT soll im Gegenzug von einem größeren Kundenstamm profitieren. Der Schritt passt damit in die Buy-and-Build-Strategie, die die Schwienbacher Gruppe seit 2024 im Elektronikgeschäft verfolgt.

Merlin Reingruber sagte: „Die Integration von TOP-PRINT ergänzt das Leistungsspektrum des Symtronics Ecosystems und ermöglicht, Kunden von der Produktidee bis zum fertigen Gerät noch konsequenter und verlässlicher entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu bedienen.“


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