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© Stellantis
Markt |

Stellantis verhandelt mit Leapmotor über Opel-Elektro-SUV

Der Autokonzern Stellantis plant offenbar gemeinsam mit Leapmotor ein elektrisches SUV für Opel. Darüber berichtete Reuters am 8. April unter Berufung auf drei mit den Gesprächen vertraute Personen. Das Modell soll demnach Technik von Leapmotor nutzen und im Stellantis-Werk im spanischen Zaragoza gebaut werden. Für Stellantis wäre das eine Möglichkeit, den Aufwand für ein neues Elektroauto zu verringern und die Fertigung in Europa besser auszulasten.

Opel-SUV könnte ab 2028 in Zaragoza vom Band laufen

Für das geplante Opel-SUV steht laut Reuters ein Produktionsstart 2028 im spanischen Zaragoza im Raum; angepeilt sind 50.000 Fahrzeuge pro Jahr. Technisch soll das Modell auf dem Leapmotor B10 basieren. Leapmotor würde zentrale Technologien und Komponenten liefern, darunter Elektronik- und Elektroteile, Opel übernähme das Exterieur. Ein größerer Teil der Entwicklung soll in China stattfinden. 

Offiziell halten sich beide Unternehmen mit Details weiter zurück. Stellantis erklärte lediglich, beide Partner stünden in regelmäßigem Austausch über einen möglichen Ausbau der Zusammenarbeit. Leapmotor betonte gegenüber Reuters dagegen, man spreche mit Partnern wie Stellantis aus eigener Sicht nur über die Lieferung selbst entwickelter Komponenten, nicht über eine Zusammenarbeit auf Plattformebene.

Stellantis will Entwicklungskosten drücken und Werke besser auslasten

Für Stellantis wäre ein Deal mit Leapmotor mehr als ein einzelnes Modellprojekt. Der Konzern könnte damit die Entwicklung eines neuen Elektroautos beschleunigen, Kosten senken und die Auslastung seines Werks in Zaragoza verbessern. Aus Konzernsicht geht es dabei auch darum, sich gegen BYD und andere chinesische Wettbewerber in Europa besser zu behaupten. Reuters verweist zudem auf den Strategiewechsel bei Stellantis: Das Unternehmen setzt stärker auf Hybridfahrzeuge und hatte zu Jahresbeginn eine Abschreibung von 25 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit dem Rückbau seiner EV-Pläne gemeldet.

Die Gespräche laufen laut Reuters bereits seit Ende 2025, eine Einigung könnte noch in diesem Monat zustande kommen.


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