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Markt |

Windstrom für die Halbleiterindustrie: RWE und ASML verlängern Stromabnahmevertrag bis 2038

Der Essener Energiekonzern RWE und der niederländische Lithografie-Spezialist ASML haben ihren bestehenden Stromabnahmevertrag ausgebaut und bis 2038 verlängert. Das geht aus einer Pressemitteilung von RWE vom 2. April hervor. Mit der Ausweitung steigt das vereinbarte Volumen bis zum Jahr 2023 auf rund 130 Megawatt installierte Leistung aus erneuerbaren Energien. Der Strom soll aus Windparks in Belgien und den Niederlanden an die ASML-Werke in den Niederlanden fließen.

Mehr Windstrom aus Belgien und den Niederlanden

Nach RWE-Angaben umfasst der Ausbau rund 130 Megawatt zusätzlichen Windstrom für ASML bis 2030, die Zusammenarbeit ist zugleich bis 2038 abgesichert. Beliefert werden die niederländischen Werke von ASML aus einem belgischen Offshore-Windpark und aus mehreren Windparks von RWE in den Niederlanden. Dazu zählen Northwester 2, das Offshore-Projekt OranjeWind sowie die Onshore-Windparks Kattenberg, Zuidwester, Westereems und Oostpolderdijk. Unterstützung bei der Strukturierung kam vom niederländischen Beratungsunternehmen Energie Makelaar BV.

Der Schritt baut auf einem 2021 geschlossenen Zehnjahresvertrag auf. Bei OranjeWind handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von RWE und TotalEnergies in der niederländischen Nordsee, dessen Bauarbeiten auf See 2026 beginnen sollen. Der Windpark ist mit 795 Megawatt geplant, die Bauarbeiten auf See sollen 2026 anlaufen, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2028 vorgesehen.

Ulf Kerstin, Chief Commercial Officer bei RWE Supply & Trading, erklärte: „Wir freuen uns sehr, dass ASML weiterhin auf RWE als zuverlässigen Partner für nachhaltige Energielösungen setzt. Die zunehmende Digitalisierung führt zu einem deutlich höheren Strombedarf. Durch große Offshore-Projekte wie OranjeWind können wir diesen Bedarf decken, zuverlässig mehr CO₂-frei erzeugten Strom ins Netz einspeisen und so zu einem robusten und widerstandsfähigen Energiesystem beitragen. Schon heute versorgen wir zahlreiche führende Technologieunternehmen in Europa und den USA mit der Energie, die sie für ihre Innovationen benötigen.“

 


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