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Markt |

Neues Forschungsprojekt TD.QR entwickelt Quantenrepeater-Technologien für Tests unter realen Bedingu

Die Universität Stuttgart arbeitet im Verbundprojekt TD.QR an Technologien und Demonstratoren für Quantenrepeater, die unter realen Betriebsbedingungen erprobt werden sollen. Das geht aus einer Mitteilung der Universität vom 2. April hervor. Ziel ist es, eine zentrale Voraussetzung für sichere Quantenkommunikation über große Entfernungen zu schaffen. Das Vorhaben knüpft an die Pläne der Bundesregierung an, bis 2028 einen ersten Quantenrepeater technologisch zu demonstrieren.

Experimente außerhalb des Labors sollen Quantenrepeater praxisnäher machen

TD.QR soll Technologien und Demonstratoren für Quantenrepeater so weit voranbringen, dass sie sich unter realen Betriebsbedingungen erproben lassen. Dafür führt das Projekt Experimente aus dem geschützten Labor in praxisnähere Umgebungen über. Der Blick richtet sich dabei vor allem auf Anwendungen im Glasfasernetz. Damit knüpft das Vorhaben an bestehende Arbeiten zu Technologien, Protokollen und Konzepten für Quantenrepeater an. Auf Seiten der Universität Stuttgart geht es dabei unter anderem um abhörsichere Kommunikation und die Verlinkung von Quantencomputern.

Quantenrepeater als Schlüssel für Quantennetze über große Distanzen

Hinter dem Projekt steht der Anspruch, Quantenkommunikation über große Distanzen überhaupt praktikabel zu machen. Quantenrepeater gelten in diesem Zusammenhang als zentrale Komponente für künftige Quantennetzwerke und auf längere Sicht für ein komplexes Quanteninternet. Nach Angaben der Universität könnten sie dazu beitragen, kritische Infrastrukturen besser zu schützen, weit voneinander entfernte Quantencomputer sicher miteinander zu verbinden und größere Distanzen zwischen Knotenpunkten in solchen Netzen zu überbrücken. 

12 Millionen Euro bis Frühjahr 2027

Rund 12 Millionen Euro stellt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt für das Verbundprojekt bereit. Es läuft von Januar 2026 bis März 2027 unter der Koordination der Universität des Saarlandes. Beteiligt sind die Humboldt-Universität zu Berlin, die Julius-Maximilians-Universität Würzburg, das Karlsruher Institut für Technologie, die Universitäten Paderborn und Stuttgart sowie die Technische Universität München. 


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