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© Marvell
Markt |

Nvidia setzt 2 Milliarden US-Dollar auf Marvell im Rennen um KI-Infrastruktur

Der US-Chipkonzern Nvidia investiert 2 Milliarden US-Dollar in den US-Halbleiteranbieter Marvell Technology. Davon berichtete Reuters am 31. März. Mit der Beteiligung zielt Nvidia darauf, Marvells kundenspezifische KI-Chips enger an die eigene Infrastruktur aus Netzwerktechnik und CPUs anzubinden. So will der Konzern auch in Architekturen präsent bleiben, in denen Kunden nicht auf Standardprozessoren von Nvidia setzen.

Siliziumphotonik soll KI-Systeme effizienter skalieren

Der Deal soll fortgeschrittene Netzwerklösungen für KI-Anwendungen vorantreiben. Nvidia und Marvell nehmen dabei optische Interconnects sowie Siliziumphotonik ins Visier, um Daten in Rechenzentren schneller und mit geringerem Energieaufwand durch die Systeme zu bringen. Von Marvell kommen kundenspezifische Chips und Netzwerklösungen, die mit Nvidias NVLink Fusion kompatibel sind. Nvidia steuert dazu zentrale Technologien wie CPUs, Netzwerkschnittstellenkarten und Interconnects bei. Damit schnüren die beiden Unternehmen ein Angebot, das kundenspezifische KI-Chips enger an Nvidias Infrastruktur heranführt.

Milliardeninvestitionen verschärfen den Wettlauf um KI-Systeme

Im KI-Geschäft ziehen die Investitionen unterdessen spürbar an. Reuters zufolge wollen Alphabet und Meta in diesem Jahr zusammen mindestens 630 Milliarden US-Dollar in den Aufbau entsprechender Systeme stecken. Das treibt die Nachfrage nach Chips für Server und Netzwerktechnik an und spielt Anbietern wie Marvell in die Karten. Für Nvidia steckt hinter dem Deal daher eine strategische Absicht: Der Konzern will seine Schlüsselrolle beim wachsenden Rechenbedarf von KI-Anwendungen behaupten, obwohl ein Teil des Marktes verstärkt auf eigene, maßgeschneiderte Prozessoren setzt.

Jensen Huang, Gründer und CEO von Nvidia, erklärte: „Der Wendepunkt bei der Inferenz ist erreicht. Die Nachfrage nach der Generierung von Tokens steigt rasant, und weltweit läuft der Wettlauf um den Aufbau von KI-Fabriken. Gemeinsam mit Marvell versetzen wir Kunden in die Lage, Nvidias KI-Infrastruktur-Ökosystem zu nutzen und im großen Maßstab spezialisierte KI-Rechenkapazitäten aufzubauen.“

Matt Murphy, Chairman und CEO von Marvell, sagte: „Unsere ausgeweitete Partnerschaft mit Nvidia spiegelt die wachsende Bedeutung von Hochgeschwindigkeits-Konnektivität, optischen Interconnects und beschleunigter Infrastruktur für die Skalierung von KI wider. Indem wir Marvells Führungsposition bei leistungsstarker Analogtechnik, optischen DSPs, Siliziumphotonik und kundenspezifischem Silizium über NVLink Fusion mit Nvidias wachsendem KI-Ökosystem verknüpfen, versetzen wir Kunden in die Lage, skalierbare und effiziente KI-Infrastruktur aufzubauen.“

 

 


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