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Markt |

Schweizer Electronic meldet Umsatzplus für 2025

Der deutsche Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic hat 2025 nach vorläufigen Zahlen den Umsatz um 19,8 Prozent auf 173,1 Mio. Euro gesteigert. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 30. März 2026 hervor. Rückenwind kam laut Schweizer vor allem aus der Chip-Embedding-Technologie und aus weiteren Projekten bei Hochfrequenz-Leiterplatten.

Automotive wächst, Umsatzmix verschiebt sich

Besonders stark entwickelte sich 2025 das Automotive-Geschäft, das um 23,7 Prozent auf 145,3 Mio. Euro zulegte, während das Geschäft mit Non-Mobility-Kunden nach Unternehmensangaben stabil blieb. Zugleich veränderte sich der Umsatzmix deutlich: Der Umsatz mit Produkten der strategischen Partnerunternehmen stieg kräftig, der Umsatz aus der Eigenproduktion ging zurück. Zum Jahresende lag der Auftragsbestand bei 194,1 Mio. Euro.

EBITDA im Plus, Finanzlage gestärkt

Beim EBITDA kam Schweizer 2025 auf 0,7 Mio. Euro, bereinigt um Restrukturierungskosten auf 1,7 Mio. Euro. Belastet wurde das Ergebnis laut Unternehmen durch einen ungünstigen Produkt- und Kundenmix, höhere Energie- und Rohstoffpreise sowie die geringere Auslastung in Schramberg. Deutlich verbessert hat sich dagegen die Finanzlage: Die liquiden Mittel stiegen auf 23,4 Mio. Euro, das Konzernergebnis drehte auf 5,0 Mio. Euro ins Plus. Dazu trug nach Unternehmensangaben der Anteilsverkauf an der Schweizer Electronic (Jiangsu) Co., Ltd. in China bei.

Schweizer gibt Umsatzspanne und EBITDA-Ziel für 2026 aus

Für 2026 rechnet Schweizer mit einem Umsatz von 165 bis 185 Mio. Euro und einem bereinigten EBITDA zwischen 3,3 und 6,0 Mio. Euro. Grundlage der Prognose sind nach Unternehmensangaben die anhaltend starke Nachfrage nach der Embedding-Technologie und wachsende Umsätze im Bereich Aviation & Defence. Zudem erwartet Schweizer, dass sich die Restrukturierungseffekte aus dem Vorjahr und die Produktionsvolumina in Schramberg positiv auswirken.

Marc Bunz, Finanzvorstand der Schweizer Electronic AG zum Ausblick: „Im Ausblick auf 2026 sehen wir resiliente, regional diversifizierte Lieferketten als entscheidenden Erfolgsfaktor. Zugleich führt der Ausbau der KI-Infrastruktur zu einer wachsenden Belastung bei ausgewählten Zuliefermaterialien für High-End-Leiterplatten. Daraus können sich Risiken bei Verfügbarkeit, Kosten, Lieferzeiten und der Terminzuverlässigkeit ergeben, die wir weiterhin eng steuern.“


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