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© Fraunhofer IPA Rainer Bez
Komponenten |

Fraunhofer IPA: Hardware für humanoide Roboter eröffnet neue industrielle Chancen

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sieht großes Potenzial in der Entwicklung von Hardware für humanoide Roboter und fordert europäische Unternehmen auf, sich stärker in diesem Zukunftsmarkt zu positionieren. Das geht aus einer aktuellen Analyse hervor.

Humanoide Roboter entwickeln sich derzeit rasant und könnten langfristig ein Marktvolumen erreichen, das mit der Automobilindustrie vergleichbar ist oder diese sogar übertrifft. Sie gelten als zentrales Beispiel für „Physical AI“, also die enge Verbindung von künstlicher Intelligenz und physischer Maschinenhardware.

Während die Entwicklung in den USA und Asien besonders dynamisch verläuft, sieht das Fraunhofer IPA auch in Europa zunehmende Aktivitäten. Gleichzeitig steht die europäische Industrie vor strukturellen Veränderungen – was neue Chancen eröffnet, sich in der Wertschöpfungskette humanoider Robotik zu positionieren.

Ein zentrales Ergebnis der Studie: Trotz aller Fortschritte in der KI bleibt Hardware ein entscheidender Faktor für Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit humanoider Systeme. Aktuell fehlen jedoch standardisierte Hardwarearchitekturen, und viele Schlüsselkomponenten wie Aktoren, Getriebe, Batterien und Sensoren erfüllen noch nicht vollständig die industriellen Anforderungen.

Die Analyse zeigt zudem, dass insbesondere europäische Hersteller von ihrer Erfahrung in Bereichen wie Automatisierung, Mechatronik und industrieller Fertigung profitieren könnten. Eine frühzeitige Positionierung in der Hardware-Wertschöpfungskette wird dabei als entscheidend angesehen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Insgesamt unterstreicht die Studie, dass humanoide Robotik nicht mehr nur ein Zukunftsszenario ist, sondern zunehmend konkrete industrielle Anwendungen und neue Geschäftsmodelle ermöglicht – vorausgesetzt, die Herausforderungen im Bereich Hardware werden adressiert.


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