EU-Plan könnte Batteriepreise deutlich senken
Die Europäische Union könnte die Kosten für lokal produzierte Batterien deutlich reduzieren, wenn der geplante „Made in Europe“-Plan konsequent umgesetzt wird. Das berichtet Reuters unter Berufung auf einen aktuellen Bericht der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E).
Derzeit sind in der EU gefertigte Batterien deutlich teurer als chinesische Produkte. Laut dem Bericht könnte sich die Kostenlücke bis 2030 jedoch erheblich verringern – unter anderem durch höhere Produktionseffizienz, bessere Automatisierung und geringere Ausschussraten.
Ein zentraler Baustein ist der geplante „Industrial Accelerator Act“, mit dem öffentliche Fördermittel stärker an die Nutzung europäisch produzierter Technologien gebunden werden sollen. Ziel ist es, die strategische Unabhängigkeit Europas in Schlüsselbereichen wie Batterien, erneuerbare Energien und Elektromobilität zu stärken.
Kritiker warnen vor steigenden Kosten für die Automobilindustrie. Befürworter sehen die Maßnahmen hingegen als notwendige Investition in industrielle Souveränität und Versorgungssicherheit.





