Merz reist nach China: Deutsche Industrie will Handels- und Lieferketten stärken
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz ist zu einer Wirtschaftsreise nach China aufgebrochen, um dort gemeinsam mit führenden Vertretern deutscher Industrieunternehmen neue wirtschaftliche Öffnungen und Kooperationen zu fördern, berichtet Reuters. Die Reise erfolgt vor dem Hintergrund wachsender globaler wirtschaftlicher Spannungen und zunehmendem Druck auf internationale Lieferketten.
Begleitet wird Merz von Spitzenvertretern großer deutscher Konzerne, darunter globale Automobilhersteller und Maschinenbauer. Ziel der Mission ist es, die Beziehungen zu chinesischen Partnern zu intensivieren, Investitionshemmnisse abzubauen und den Zugang zu wichtigen Märkten für deutsche Technologie- und Industriegüter zu verbessern.
Das deutsche Exportgeschäft, das stark von internationalen Lieferketten und globaler Nachfrage abhängt, steht zunehmend unter Druck durch protektionistische Maßnahmen, Handelsbarrieren und geopolitische Unsicherheiten. Merz betonte vor der Abreise, dass Deutschland weiterhin an einer engen wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit China interessiert sei, gleichzeitig aber die Rahmenbedingungen für faire Wettbewerbsbedingungen und Technologietransfer verbessern wolle.
Laut Reuters wird die Reise als wichtige Initiative gewertet, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu sichern und strategische Partnerschaften auszubauen – besonders in Schlüsselbereichen wie Automobilproduktion, Elektronikfertigung, Maschinenbau und digitaler Infrastruktur.


