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© ams OSRAM via LinkedIn
Markt |

ams Osram will weltweit rund 2.000 Stellen abbauen

Am 10. Februar 2026 meldete der Halbleiter- und Optoelektronikhersteller ams Osram für das vierte Quartal einen Umsatz oberhalb des Mittelpunkts der eigenen Prognose und kündigte gleichzeitig ein neues Spar- und Transformationsprogramm mit dem Namen „Simplify“ an. Das Programm zielt auf Einsparungen in Höhe von 200 Millionen Euro ab und wird weltweit rund 2.000 Arbeitsplätze betreffen.

In einer Ad-hoc-Mitteilung gab das Unternehmen für das vierte Quartal einen Umsatz von 874 Millionen Euro bekannt, der über dem Mittelpunkt der Prognosespanne lag. Im Jahresvergleich blieben die Konzernumsätze damit weitgehend stabil.

Im Gesamtjahr 2025 erzielte ams Osram einen Umsatz von 3,32 Milliarden Euro, was einem Rückgang von drei Prozent gegenüber den 3,42 Milliarden Euro des Vorjahres entspricht. Gleichzeitig verzeichnete das Unternehmen im Jahr 2025 ein Allzeithoch bei Design-Wins im Halbleiterbereich von über 5 Milliarden Euro.

Parallel dazu stellte das Unternehmen sein neues Spar- und Transformationsprogramm „Simplify“ vor. Im Rahmen dieses Programms strebt ams Osram zusätzliche Einsparungen von 200 Millionen Euro auf Run-Rate-Basis bis zum Geschäftsjahr 2028 an. Nach Angaben des Unternehmens werden davon rund 2.000 Beschäftigte betroffen sein, etwa die Hälfte davon in Europa.

Wie die deutsche Nachrichtenagentur dpa-AFX berichtet, wird Deutschland den größten Teil der europäischen Stellenstreichungen tragen. Am Standort Regensburg sollen im Halbleitergeschäft im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich Arbeitsplätze abgebaut werden. Betroffen sind vor allem reife Produktlinien, deren Fertigung im Zuge von Kostensenkungsmaßnahmen nach Asien verlagert werden soll. Der Standort Regensburg soll künftig stärker auf hochautomatisierte Produktion ausgerichtet werden.

Weitere Stellenstreichungen sind in den Lampenaktivitäten des Unternehmens in Herbrechtingen (Baden-Württemberg) sowie in Schwabmünchen bei Augsburg geplant. Die bereits zuvor angekündigte Schließung des Standorts Schwabmünchen ist in den Gesamtzahlen enthalten; laut IG Metall sind dort rund 270 Stellen betroffen. In Herbrechtingen sollen etwa 250 Beschäftigte im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen betroffen sein, die sich bis 2029 erstrecken.

ams Osram beschäftigt derzeit weltweit rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


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