SK Hynix plant US-Tochter zur KI-Investitionsförderung
Der südkoreanische Speicherhersteller SK Hynix plant die Gründung einer US-Tochtergesellschaft, die Investitionen im Bereich künstliche Intelligenz (KI) und Halbleitertechnologie in den USA unterstützen soll, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
Nach Angaben von Reuters soll die neue Einheit als Plattform für strategische Investitionen dienen, um SK Hynix’ Präsenz im wichtigen US-Chipmarkt zu stärken. Dem Unternehmen gehe es dabei darum, Partnerschaften zu vertiefen, Innovationen zu fördern und die lokale Lieferkette für fortschrittliche Speichertechnologien auszubauen.
Die Initiative kommt vor dem Hintergrund wachsender globaler Spannungen um Technologie- und Chipproduktion. Die USA haben in den vergangenen Jahren ihre Unterstützung für den Ausbau der heimischen Halbleiterfertigung deutlich erhöht und bieten Anreize für Unternehmen, die in Forschung, Entwicklung und Produktion investieren.
Reuters zufolge plant SK Hynix, durch die neue Tochter gezielt Investitionsprojekte in KI-zentrierte Bereiche voranzutreiben, darunter Speicherarchitekturen, die speziell für datenintensive Anwendungen wie maschinelles Lernen und große Rechenzentren ausgelegt sind.
Die Entscheidung zur Etablierung einer US-Einheit signalisiert den strategischen Fokus von SK Hynix darauf, engere Verbindungen zu US-Technologieunternehmen aufzubauen und die Position im globalen Speicher- und KI-Ökosystem zu stärken. Gleichzeitig verfolgt das Unternehmen das Ziel, durch lokale Investitionen und Kooperationen politische und wirtschaftliche Barrieren im internationalen Halbleitermarkt besser zu adressieren.
Konkret geplant seien Investitionen in Forschung, Entwicklung und mögliche Partnerschaften mit US-basierten Technologieakteuren, heißt es in dem Reuters-Bericht. Details zu Standorten, Umfang oder Zeitplan der Aktivitäten wurden bislang nicht final kommuniziert.

