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© Courtesy Donald J Trump Presidential Library
Markt |

Trump verhängt 25 % Strafzoll auf bestimmte High-End-Rechenchips

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat einen Einfuhrzoll von 25 Prozent auf bestimmte fortgeschrittene Rechenchips verhängt. Ziel der Maßnahme ist es, die nationale Sicherheit zu stärken und die inländische Halbleiterproduktion zu fördern, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.

Betroffen sind demnach unter anderem leistungsstarke KI- und Rechenprozessoren, die in großem Umfang für High-Performance-Computing und künstliche Intelligenz eingesetzt werden. Die Entscheidung basiert auf einer Section-232-Untersuchung nach dem Trade Expansion Act, der der US-Regierung erlaubt, Handelsbeschränkungen zum Schutz strategisch wichtiger Industrien zu verhängen.

Laut Reuters sieht die Verordnung jedoch Ausnahmen vor. So sollen Chips, die für den Ausbau inländischer Lieferketten oder für bestimmte Anwendungen außerhalb von Rechenzentren bestimmt sind, nicht unter die neue Zollregelung fallen. Auch bestimmte industrielle, staatliche und nicht kommerzielle Anwendungen bleiben ausgenommen.

Die Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Strategie der US-Regierung, die Abhängigkeit von ausländischen Halbleiterlieferketten zu reduzieren und Investitionen in die Chipfertigung innerhalb der USA zu fördern. Beobachter sehen darin auch einen geopolitischen Schritt zur Absicherung der US-Position im globalen Halbleitermarkt.

Nach der Ankündigung reagierten die Finanzmärkte laut Reuters mit leichten Kursrückgängen bei großen Halbleiter- und Technologieunternehmen, da Investoren mögliche Auswirkungen auf Kostenstrukturen und internationale Lieferketten bewerteten.


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