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© würth group (nur zu Illustrationszwecken) Komponenten | 23 Februar 2017

Deutsche Bauelemente-Distribution beendet 2016 mit Wachstum

Deutscher Bauelemente-Distributionsmarkt (gem├Ą├č FBDi e.V.) wuchs im vierten Quartal um 0,2%. Gesamtjahr endet mit einen Umsatzplus von 2,3%. Auftragseingang auf Rekordniveau.
Mit einem minimalen Plus im vierten Quartal beendete die deutsche Bauelemente-Distribution das eher durchwachsene Jahr 2016. Die Verk├Ąufe der im Fachverband Bauelemente Distribution (FBDi e.V.) gemeldeten Unternehmen in Deutschland stieg um 0,2% auf 753 Millionen Euro. Das Gesamtjahr endete mit einem Umsatzplus von 2,3% auf 3,21 Milliarden Euro. Der Auftragseingang in Q4/CY16 lag mit plus 9% auf 854 Millionen auf Rekordniveau. Die Book-to-Bill-Rate lag mit 1,13 wieder deutlich im Plus. Deutlich besser als im Durchschnitt lief es bei den Halbleitern, die im vierten Quartal um 2,6% auf 532 Million Euro und im Gesamtjahr um 3,45% auf 2,26 Milliarden Euro zulegten. Die passiven Bauelemente gingen dagegen in Q4 um 5,3% auf 103 Millionen Euro zur├╝ck (2016: -0,2% auf 443 Millionen Euro), noch schlechter lief es bei der Elektromechanik, die um 4% auf 68 Millionen Euro zur├╝ckging (2016: -1,6% auf 299 Millionen). Starke Quartalsschwankungen gab es bei den kleineren Produktbereichen Displays und Sensoren, die im Jahresvergleich etwas Federn lie├čen. Dagegen wuchs der Umsatz mit Stromversorgungen im Jahresvergleich mit 2015 um 11,5% auf 85 Millionen Euro. Umsatzverteilung im Jahr 2016 in Prozent: Halbleiter 70,3%; Passive 13,8%; Elektromechanik 9,3%; Displays 3%; Sensoren 0,6%; Stromversorgungen 2,6%. FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger: ÔÇ×2016 fiel am Ende etwas schw├Ącher aus als erwartet. Gerade vor dem Hintergrund einer guten allgemeinen Konjunktur in Deutschland fragt man sich, wieso der ├╝blicherweise starke High-Tech-Bereich eher verhalten w├Ąchst. Die Auftragslage dagegen sieht gut aus f├╝r die Distribution, zumindest f├╝r Anfang 2017. Ich erwarte jedoch angesichts des allgemeinen moderaten Wachstums im weltweiten Komponentenmarkt keine starken oder nachhaltigen Impulse f├╝r die Distribution, eher im Gegenteil. Der Druck der Hersteller auf die Distribution bleibt ungebrochen, man muss fast sagen, es kehrt eine gewisse R├╝cksichtslosigkeit ein, die letzten Endes schlecht f├╝r die Distributoren aber auch die Wahlm├Âglichkeiten der Kunden sein wird.ÔÇť
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2019.02.22 14:26 V12.2.6-2