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© zeiss Markt | 10 Februar 2017

Carl Zeiss Meditec: Positive Umsatzentwicklung im 1Q

Die Carl Zeiss Meditec AG hat im ersten Quartal 2016/17 den Wachstumskurs fortgesetzt: Der Umsatz stieg um 6,6 Prozent auf EUR 280,0 Millionen (Vj. EUR 262,6 Millionen).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) entwickelte sich mit EUR 44,2 Millionen (Vj. EUR 32,2 Millionen) deutlich positiv - profitierte allerdings von einem einmaligen VerĂ€ußerungsgewinn. Die bereinigte EBIT-Marge weitete sich auf 13,4 Prozent aus (Vj. 12,6 Prozent).

Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG, ist mit dem Jahresauftakt zufrieden: "Wir haben das erste Quartal mit erfreulichen Steigerungen bei Umsatz und operativem Gewinn abschließen können. Dabei setzen wir weiterhin konsequent auf unsere Strategie, weltweit als Lösungsanbieter fĂŒr unsere Kunden aufzutreten."

FĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2016/17 setzt sich die Carl Zeiss Meditec AG weiterhin das Ziel, unverĂ€ndert mindestens im gleichen Maße wie der zugrundeliegende Markt zu wachsen. Die EBIT-Marge soll sich innerhalb der auch mittelfristig gĂŒltigen Prognosebandbreite von 13 bis 15 Prozent bewegen.

StÀrkster Zuwachs in der SBU Ophthalmic Devices

ZuwĂ€chse kamen insbesondere aus der Ophthalmologie: Die strategische GeschĂ€ftseinheit (Strategic Business Unit, SBU) Ophthalmic Devices konnte den Umsatz im ersten Quartal des laufenden GeschĂ€ftsjahres um 8,5 Prozent auf EUR 207,6 Millionen gegenĂŒber EUR 191,3 Millionen im Vorjahreszeitraum steigern. Hier entwickelte sich insbesondere das GeschĂ€ft mit Lasersystemen zur SehschĂ€rfenkorrektur positiv. Im weiteren Verlauf des GeschĂ€ftsjahres wird in Folge der geplanten EinfĂŒhrung der minimal-invasiven Laserchirurgie ReLEx(R) SMILE in den USA mit weiterem Wachstum gerechnet.

Auch der Teilbereich der Chirurgischen Ophthalmologie, das GeschĂ€ft mit Intraokularlinsen und GerĂ€ten fĂŒr die Behandlung des Grauen Stars, entwickelte sich positiv. Im Bereich Diagnostik blieb der Wettbewerbsdruck hingegen unverĂ€ndert hoch. Die EBIT-Marge der SBU Ophthalmic Devices konnte weiter gesteigert werden. Hierzu trugen VerĂ€ußerungsgewinne aus dem Verkauf von Assets an einem Standort der Chirurgischen Ophthalmologie in Ontario, Kalifornien, einmalig in Höhe von EUR 7,7 Millionen bei.

Das Umsatzwachstum der SBU Microsurgery lag bei 1,6 Prozent. Der Umsatz mit Operationsmikroskopen und Visualisierungslösungen erreichte EUR 72,4 Millionen gegenĂŒber EUR 71,3 Millionen im Vorjahr. Die wichtigsten MĂ€rkte in Nordamerika und Asien entwickelten sich zu Jahresbeginn seitwĂ€rts. Die ProfitabilitĂ€t der SBU Microsurgery lag weiterhin auf einem ĂŒberdurchschnittlichen Niveau und konnte im Vorjahresvergleich leicht zulegen.

APAC steigt zur grĂ¶ĂŸten Berichtsregion auf

Eine erneut starke Entwicklung verzeichnete die Region Asien/Pazifischer Raum (APAC). Der Umsatz lag mit EUR 105,8 Millionen deutlich ĂŒber dem Vorjahreswert von EUR 83,6 Millionen - ein Anstieg um 26,6 Prozent. Ein Großteil des Zuwachses kam aus dem chinesischen Markt sowie aus SĂŒdostasien und Indien.

In der Region EMEA war ein UmsatzrĂŒckgang von 7,2 Prozent zu verzeichnen. Es wurde ein Umsatz von EUR 83,7 Millionen (Vj. EUR 90,2 Millionen) erreicht. Insbesondere das GeschĂ€ft in Großbritannien, in SĂŒdeuropa sowie im Mittleren Osten entwickelte sich rĂŒcklĂ€ufig.

Der Umsatz in der Region Americas zeigte sich mit einem Plus von 1,9 Prozent und einem Umsatz von EUR 90,5 Millionen (Vj. EUR 88,8 Millionen) weitestgehend stabil.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2