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© Jenoptik Markt | 07 Februar 2017

Jenoptik: Konzernumsatz 2016 stieg auf rund EUR 685 Mio

Der Jenoptik-Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 seinen Kurs des profitablen Wachstums fortgesetzt. Der Konzernumsatz legte zu und erreichte rund EUR 685 Millionen (i.Vj. EUR 668,6 Mio.).
Auch beim operativen Betriebsergebnis erzielte Jenoptik einen neuen Rekordwert der letzten Jahre. Das EBIT stieg nach vorläufigen Berechnungen überproportional zum Umsatz um circa 12 Prozent auf in Summe mehr als EUR 68 Millionen (i.Vj. EUR 61,2 Mio.). Die EBIT-Marge verbesserte sich entsprechend auf rund 10 Prozent (i.Vj. 9,2 Prozent) und lag damit deutlich über dem avisierten Zielkorridor für 2016. Das EBIT der fortgeführten Geschäftsbereiche belief sich 2016 auf über EUR 66 Millionen, was einer EBIT-Marge von etwa 9,7 Prozent entspricht (i.Vj. EUR 61,0 Mio.; 9,1 Prozent).

"Nach dem guten Verlauf von Januar bis September 2016 hat die Dynamik unseres Geschäftes besonders im 4. Quartal noch einmal zugelegt, sodass wir unsere Ziele teilweise sogar übererfüllt haben. Dank der voranschreitenden Internationalisierung, einem profitableren Umsatzmix und der konsequenten Umsetzung unserer Effizienzprogramme konnten wir das operative Betriebsergebnis erneut deutlich steigern", so Jenoptik-Chef Michael Mertin.

Auftragslage und Finanzausstattung bilden gute Basis für weiteres Wachstum

Der Jenoptik-Konzern erhielt im Geschäftsjahr 2016 Aufträge im Umfang von mehr als EUR 730 Mio. (i.Vj. EUR 636,7 Mio.). Der Auftragseingang lag damit über dem Umsatz, was einer Book-to-Bill-Rate von 1,07 entspricht (i.Vj. 0,95). Darüber hinaus verbuchte der Konzern Kontrakte in Höhe von rund EUR 160 Mio. (i.Vj. EUR 59,2 Mio.). Der Anstieg der Auftragskennzahlen ist im Wesentlichen auf eine stärkere Nachfrage im Segment Mobility sowie aus der Verteidigungsindustrie zurückzuführen.

Die Nettoverschuldung konnte 2016 dank eines guten Free Cashflows von rund EUR 80 Millionen komplett (i.Vj. EUR 71,8 Mio.) abgebaut werden.

Wachstum in allen Segmenten

Das Segment Optics & Life Science profitierte vor allem von einer guten Nachfrage nach optoelektronischen Modulen sowie nach Lösungen für die Informations- und Kommunikationsbranche. Auch das Geschäft mit der Halbleiterausrüstungsindustrie verbesserte sich 2016 leicht. Der Umsatz des Segments stieg auf knapp EUR 222 Millionen (i.Vj. EUR 213,7 Mio.). Das EBIT belief sich auf über EUR 33 Millionen (i.Vj. EUR 19,7 Mio.). Hier wirkte sich neben dem guten Geschäft mit optischen Systemen auch die verbesserte Profitabilität im Healthcare-Bereich aus.

Im Segment Mobility zeigte eine verbesserte Investitionstätigkeit in der Automobilindustrie, insbesondere im Bereich der Laseranlagen positive Auswirkungen. Der Umsatz stieg 2016 nach vorläufigen Berechnungen auf knapp EUR 248 Millionen (i.Vj. EUR 244,6 Mio.). Trotz einer deutlichen Steigerung im 4. Quartal fiel das Segment-EBIT 2016 mit circa EUR 24 Millionen infolge des veränderten Produktmixes sowie aufgrund der Vorlaufkosten für neue Verkehrssicherheitsprojekte erwartungsgemäß geringer aus (i.Vj. EUR 27,0 Mio.).

Der Umsatz des Segments Defense & Civil Systems legte 2016 auf rund EUR 218 Millionen zu (i.Vj. EUR 211,4 Mio.). Zurückzuführen ist dies überwiegend auf eine gute Entwicklung in den Bereichen der Energie- und Luftfahrtsysteme sowie im Servicegeschäft. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf circa EUR 19 Millionen (i.Vj. EUR 17,9 Mio.). Hauptursachen hierfür waren die gute Umsatzentwicklung und ein veränderter Produktmix.

Profitables Wachstum soll 2017 fortgesetzt werden

"Das abgelaufene Geschäftsjahr war in wesentlichen Aspekten das beste in der Geschichte des Unternehmens. Die Erfolge von Jenoptik in den angestammten Märkten sowie in den neuen Geschäftsfeldern zeigen, dass unsere strategische Neuausrichtung mit einer stärkeren Fokussierung auf Wachstumsmärkte sowie globale Megatrends richtig war. Somit erfüllt der Konzern alle Voraussetzungen für eine weiterhin erfolgreiche und vielversprechende Entwicklung in den kommenden Jahren", so Jenoptik-Chef Michael Mertin.

"Unser Ausblick für 2017 ist auf Basis der aktuellen Konjunkturaussichten sowie der soliden Auftrags- und Projektpipeline positiv. Angesichts der nachhaltigen Weiterentwicklung des Konzerns, von einem technologiegetriebenen hin zu einem stärker kunden- bzw. marktorientierten Unternehmen, gehen wir im laufenden Geschäftsjahr von einem weiteren Umsatz- und Ergebniswachstums aus", ergänzt Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher.

"Die vorläufigen Zahlen 2016 bestätigen uns auf dem eingeschlagenen Weg in Richtung unserer kommunizierten Zielstellungen", so Hans-Dieter Schumacher. Bis 2018 soll sich der Umsatz auf rund EUR 800 Millionen – einschließlich kleinerer Akquisitionen – erhöhen und die EBIT-Marge bei etwa 10 Prozent liegen. Der Anteil des Umsatzes in unseren Fokusregionen Amerika und Asien/Pazifik soll dann zusammen auf über 40 Prozent des Konzernumsatzes steigen.

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2018.07.18 17:55 V10.0.0-1